aufhauen

GrammatikVerb · haut auf, haute auf, hat aufgehauen
Worttrennungauf-hau-en
Wortzerlegungauf-hauen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. aufschlagen, mit Gewalt öffnen
Beispiel:
die Eisdecke eines Sees, eine Nuss aufhauen

Typische Verbindungen
computergeneriert

hauen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufhauen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nun nahm man Verhandlungen mit der Fertighausfirma auf, die sich schließlich bereit erklärte, die Wand aufzuhauen.
Süddeutsche Zeitung, 05.04.1997
Er »haute auf«, bestellte Wein für die Gesellschaft, eine Aufschnittschüssel für sich, mehr Wein.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1928. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1928], S. 233
Ein Kind, das hinfällt und sich die Knie aufhaut, schreit, damit die Gemeinschaft teilhat an seinem Schmerz.
Süddeutsche Zeitung, 17.07.1999
Der Fleischer haut das Rind oder das Schwein in verkaufsgerechte Teile auf.
Die Zeit, 26.06.2000, Nr. 26
Die EWG-Kommission sei gegenwärtig sehr damit beschäftigt, ihre eigene Organisation aufzuhauen und die Existenz des Gemeinsamen Marktes zu einer unwiderruflichen Tatsache zu machen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1960]
Zitationshilfe
„aufhauen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufhauen>, abgerufen am 13.12.2019.

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