aufkaufen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-kau-fen
Wortzerlegung auf-kaufen
Wortbildung  mit ›aufkaufen‹ als Erstglied: ↗Aufkaufhandel · ↗Aufkäufer  ·  mit ›aufkaufen‹ als Grundform: ↗Aufkauf
eWDG, 1967

Bedeutung

große Mengen einer Ware kaufen, sodass möglichst kein Rest zurückbleibt
Beispiele:
Eier, Getreide, Felle aufkaufen
Vorräte aufkaufen
Patente, Ländereien, Aktien, Anteile, Nachlässe, eine Bibliothek aufkaufen
hatte man ... in der Umgebung alle Hunde aufgekauft [MusilDrei Frauen18]

Thesaurus

Synonymgruppe
ankaufen · aufkaufen · ↗erkaufen · ↗erstehen · ↗erwerben  ●  kaufen  Hauptform
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›aufkaufen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufkaufen‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufkaufen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Täter kaufen ein seit längerer Zeit kaum noch tätiges Unternehmen für einen kleinen Preis auf.
Der Tagesspiegel, 10.03.2001
Seine Sammler kauften damals wie heute stetig seine Arbeiten auf.
Die Welt, 06.06.2000
Sie kauften noch auf, was sie kaufen konnten, für wenig Geld.
Hilsenrath, Edgar: Das Märchen vom letzten Gedanken, München: Piper 1989, S. 430
Zwischen 1844 und 1856 konnten einige kleinere Verlage aufgekauft werden.
Neumann, Werner: Klemm. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 41790
Jeder glaubt, die ganze Welt damit aufkaufen zu können, und ist stolz, sehr stolz auf sein erstes selbstverdientes Geld.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 35311
Zitationshilfe
„aufkaufen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufkaufen>, abgerufen am 10.08.2020.

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