aufklauben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-klau-ben (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-klauben
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich etw. auflesen, aufsammeln
Beispiele:
Steine, Scherben (vom Erdboden) aufklauben
er musste die verstreut herumliegenden Münzen erst aufklauben
Ich klaubte eine alte Zeitungsseite ... von der Erde auf [Hausm.Überfall45]

Thesaurus

Synonymgruppe
aufklauben · ↗auflesen · ↗aufnehmen  ●  ↗aufsammeln  Hauptform
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Boden klauben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufklauben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie klaubten die Becher schnell wieder auf, das Spiel ging zunächst weiter.
Süddeutsche Zeitung, 26.11.2003
Und ich klaube den Stock auf und schmeiße ihn wirbelnd in die Luft.
Bild, 30.01.1999
Wir müssen uns jeden Tag demütig bücken und unser Glück aufklauben.
Die Welt, 05.10.2002
Reid klaubte das wertvolle Requisit auf, hetzte der Spitze wieder hinterher und kam noch als Vierte durchs Ziel.
Der Tagesspiegel, 13.08.2001
Ich klaube mich auf mit zerschundenen Schienenbeinen und aufgeschlagenen Kniescheiben und drehe mich um.
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 206
Zitationshilfe
„aufklauben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufklauben>, abgerufen am 17.07.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
aufklatschen
Aufklärungsziel
Aufklärungszeitalter
Aufklärungszeit
Aufklärungstruppe
Aufklebeadresse
Aufklebeetikett
aufkleben
Aufkleber
Aufklebetikett