aufknallen

GrammatikVerb
Worttrennungauf-knal-len
Wortzerlegungauf-knallen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

salopp
1.
heftig auf etw. aufprallen
2.
(Unangenehmes) (als Strafe) auferlegen
3.
a)
selten (die Tür o. Ä.) so heftig aufreißen, dass sie mit einem Knall anschlägt
b)
(den Hörer o. Ä.) so heftig auflegen, dass er mit einem Knall zu liegen kommt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hörer Telefonhörer knallen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufknallen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das war ihr wohl zuviel, sie knallte einfach den Hörer auf.
Bild, 14.03.2005
Ich ziehe es vor, zu telefonieren und den Hörer aufzuknallen.
Die Welt, 08.04.2002
Schmerzhaft knallte Thomas Lieven, alias Captain Everett, auf der Erde auf.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 294
Vaclav Bilka knallte auf dem steinernen Terrassenboden unter meinem Appartement auf.
Simmel, Johannes Mario: Der Stoff, aus dem die Träume sind, Güterlsoh: Bertelsmann u. a. [1973] [1971], S. 977
Um zwei Uhr nachts tost von draußen Lärm, alle Türen knallen auf, Soldaten der republikanischen Schutztruppe stürmen mit erhobenen Revolvern in den Saal.
Toller, Ernst: Eine Jugend in Deutschland, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1985 [1933], S. 88
Zitationshilfe
„aufknallen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufknallen>, abgerufen am 21.11.2019.

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