aufkriegen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-krie-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-kriegen1
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
etw. aufbekommen, eine Aufgabe, Hausaufgabe erhalten
Beispiel:
wir haben heute allerhand aufgekriegt
2.
etw. mit einiger Schwierigkeit öffnen
Gegenwort zu zukriegen
Beispiele:
wirst du das aufkriegen?
er hat die Tür allein aufgekriegt
den Koffer, das Schloss, die Konservenbüchse, den Knoten aufkriegen
3.
etw. mit einiger Mühe aufessen
Beispiel:
das Baby hat den ganzen Brei aufgekriegt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hausaufgabe Maul Mund Tresor Tür du kaum kriegen nie

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufkriegen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie kriegt den Mund nicht auf, eigene Ideen hat sie nicht.
Die Zeit, 22.06.2009, Nr. 25
Erst redet sie sehr viel, und er sieht nur mal kurz zu ihr rüber, aber schließlich kriegt er doch noch den Mund auf.
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2000
Der Vater kriegte zwar die Tür mit einem Haken auf, doch stand dann immer noch kein Essen auf dem Tisch.
Welk, Ehm: Die Heiden von Kummerow, Rostock: Hirnstorff 1978 [1937], S. 58
Bis die die Tür aufgekriegt haben, waren wir über alle Berge.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 248
Im Zustand des Beschämtseins kriege ich den Mund nicht auf.
Becker, Jurek: Amanda herzlos, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1993 [1992], S. 143
Zitationshilfe
„aufkriegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufkriegen>, abgerufen am 08.12.2019.

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