auflasten

Grammatik Verb · lastet auf, lastete auf, hat aufgelastet
Aussprache 
Worttrennung auf-las-ten
Wortzerlegung auf- lasten
eWDG

Bedeutung

jmdm. eine Last aufbürden
Beispiel:
Nicht alles ließ sich den Packeseln auflasten [ WerfelMusa Dagh217]
übertragen
Beispiele:
jmdm. die ganze Arbeit, viele Sorgen auflasten
man kann ihm nicht alles auflasten

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›auflasten‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auflasten‹.

Verwendungsbeispiele für ›auflasten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Käufer wollten dem Land hohe Risiken auflasten und nur einen geringen Preis zahlen. [Die Welt, 26.03.2003]
Aber wieso glauben wir eigentlich, daß wir unseren Kindern mehr auflasten können, als wir selber zu tragen bereit sind? [Die Zeit, 22.11.1985, Nr. 48]
Zäh, langsam und beständig arbeitet er sich voran, weiß auch, daß man sich nicht allzuviel Ämter auflasten darf. [Die Zeit, 24.03.1961, Nr. 13]
Die Bundesrepublik hat ihre sozialen Probleme nicht gelöst und sich mit der Vereinigung neue aufgelastet. [Die Zeit, 05.10.1990, Nr. 41]
Sie waren unflexibel, kämpften mit hohen Kosten und hatten sich im Internetrausch enorme Schulden aufgelastet. [Die Zeit, 01.08.2008, Nr. 32]
Zitationshilfe
„auflasten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auflasten>.

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