aufnähen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-nä-hen
Wortzerlegungauf-nähen
Wortbildung mit ›aufnähen‹ als Erstglied: ↗Aufnäharbeit · ↗Aufnäher
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. auf etw. nähen
Beispiele:
auf das Kleid eine bunte Borte, eine Applikation aufnähen
ein Mantel mit aufgenähten Schulterklappen, Taschen

Typische Verbindungen zu ›aufnähen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Tasche nähen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufnähen‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufnähen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über 1000 Euro kostet das gute Stück, denn jede einzelne Rose ist selbst gedreht und von Hand aufgenäht.
Süddeutsche Zeitung, 25.05.2004
Diese seien "ein grober Flecken", der "auf einen groben Sack aufgenäht" worden sei.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1995]
Frau Voß hat ihn schon aufgenäht, will den Mantel darüber zurückschlagen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1941. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1941], S. 159
In der unteren Zone der Umrahmung ist oft ein andersfarbiges Stoffstück aufgenäht.
o. A.: Lexikon der Kunst - T. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 45610
Als Besatz nähen Sie Tresse mehrmals übereinander mit schmalem Zwischenraum auf.
Janusch, Antonie: Unser Schneiderbuch, Leipzig: Verlag für d. Frau 1979 [1965], S. 142
Zitationshilfe
„aufnähen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufn%C3%A4hen>, abgerufen am 25.02.2020.

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