aufnötigen

GrammatikVerb
Worttrennungauf-nö-ti-gen
Wortzerlegungauf-nötigen
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben jmdm. etw. aufdrängen
Beispiele:
jmdm. Speise und Trank aufnötigen
jmdm. seine Begleitung, Überzeugung, seinen Willen, einen Vertrag aufnötigen
sich nichts aufnötigen lassen
Kenntnisse, die man ihm in der Schule aufnötigte [Th. MannKröger9,206]

Thesaurus

Synonymgruppe
aufbürden · ↗aufdrücken · ↗auferlegen · aufnötigen · ↗aufoktroyieren · ↗aufzwingen  ●  (jemandem etwas) an den Hals hängen  ugs., fig. · (jemandem etwas) ans Bein binden  ugs., fig. · (jemandem etwas) aufs Auge drücken  ugs. · ↗aufbrummen  ugs. · ↗aufhalsen  ugs. · ↗oktroyieren  geh. · ↗zwangsbeglücken (mit)  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Leser Ordnung Wille geradezu nötigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufnötigen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich nötigte dem Herrn die Getränkekarte auf und fragte nach seinen Wünschen.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 162
Sie sind im Begriff, ihre Sprachregelungen und Geschichtsbilder der nächsten Generation aufzunötigen.
konkret, 1995
Kein einziges sozialistisches Land verfolgt das Ziel, seine Methoden, seine Erfahrungen anderen Ländern aufzunötigen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1956]
Musik und Video sollen natürlich eingesetzt werden, aber nötigen Sie es niemandem auf.
Der Tagesspiegel, 18.08.1998
Dieses Referendum über eine europäische Verfassung ist ihm aufgenötigt worden.
Süddeutsche Zeitung, 20.04.2004
Zitationshilfe
„aufnötigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufnötigen>, abgerufen am 16.12.2019.

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