aufnageln

GrammatikVerb
Worttrennungauf-na-geln
Wortzerlegungauf-nageln
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. auf etw. nageln
Beispiele:
eine Leiste, ein Brett aufnageln
[ein Brettertisch] der ... auf vier Pfählen aufgenagelt war [FontaneIrrungenI 3,185/86]

Typische Verbindungen
computergeneriert

nageln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufnageln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem neuen Kommissär ergeht es ähnlich; ihm wird das Eisen wieder aufgenagelt.
Die Zeit, 23.02.1987, Nr. 08
Im Notfalle nageln wir dem Priester die Hufeisen kalt auf.
Hilsenrath, Edgar: Das Märchen vom letzten Gedanken, München: Piper 1989, S. 120
Sie schnitten Bretter zurecht, fügten sie zu Tafeln zusammen und nagelten den Belag auf.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 468
Allerdings mußten immer wieder von Zeit zu Zeit neue Lederauflagen bei den Dorfschustern gekauft und neu aufgenagelt werden.
Benz, Carl Friedrich: Lebensfahrt eines deutschen Erfinders, Die Erfindung des Automobils, Erinnerungen eines Achtzigjährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 8254
Dort ist Hoppers Künstlerfreund Keith Haring dabei, seine riesigen, leuchtenden Hieroglyphen-Leinwände aufnageln zu lassen.
Der Spiegel, 19.09.1988
Zitationshilfe
„aufnageln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufnageln>, abgerufen am 17.11.2019.

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