aufpicken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-pi-cken
Wortzerlegung auf- picken1

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. etw. von etw. wegpicken
    1. [bildlich] ...
  2. 2. etw. mit dem Schnabel öffnen
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. von etw. wegpicken
Beispiele:
die Brotkrumen, Körner pickte ein Vogel auf
einen Wurm aufpicken
bildlich
Beispiel:
saloppdas hat er nur aus einer Zeitung aufgepickt (= beim flüchtigen Lesen aufgenommen)
2.
etw. mit dem Schnabel öffnen
Beispiel:
das Kücken hat die Schale von innen aufgepickt und ist ausgeschlüpft

Typische Verbindungen zu ›aufpicken‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufpicken‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufpicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn eins, zwei, fix haben die Hühner alle Körner aufgepickt. [Der Tagesspiegel, 22.08.2004]
Hühner picken den Reis auf, während sie langsam vertrocknen und durch frische ersetzt werden. [Die Zeit, 01.01.2001, Nr. 01]
Vielleicht kann man sich da oder dort mal was aufpicken. [Süddeutsche Zeitung, 29.07.2002]
Dagegen dürfen amerikanische Hühner die Überreste der Wiederkäuer weiter aufpicken. [Die Welt, 13.01.2004]
Sie schwebten vom Baum herab und pickten die Nuß zielsicher auf. [Die Zeit, 07.01.1963, Nr. 01]
Zitationshilfe
„aufpicken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufpicken>.

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