aufpicken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-pi-cken
Wortzerlegung auf-picken1

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. etw. von etw. wegpicken
    1. [bildlich] ...
  2. 2. etw. mit dem Schnabel öffnen
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. von etw. wegpicken
Beispiele:
die Brotkrumen, Körner pickte ein Vogel auf
einen Wurm aufpicken
bildlich
Beispiel:
saloppdas hat er nur aus einer Zeitung aufgepickt (= beim flüchtigen Lesen aufgenommen)
2.
etw. mit dem Schnabel öffnen
Beispiel:
das Kücken hat die Schale von innen aufgepickt und ist ausgeschlüpft

Typische Verbindungen zu ›aufpicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufpicken‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufpicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn eins, zwei, fix haben die Hühner alle Körner aufgepickt.
Der Tagesspiegel, 22.08.2004
Hühner picken den Reis auf, während sie langsam vertrocknen und durch frische ersetzt werden.
Die Zeit, 01.01.2001, Nr. 01
Ein zweiter Spatz kam geflogen, pickte den Zigarettenstummel im Flug auf und ließ ihn kurz darauf fallen.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 273
Stanislaw wurde von dänischen Fischerbooten aufgepickt und ins Dorf gebracht.
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 176
Irgendwo hatte ich einen Buchtitel aufgepickt, und ich habe mir das Buch bestellt, eine deutsche Publikation über den Bauernkrieg.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 20.04.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16463
Zitationshilfe
„aufpicken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufpicken>, abgerufen am 02.03.2021.

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