aufplatzen

Grammatik Verb · platzt auf, platzte auf, ist aufgeplatzt
Aussprache 
Worttrennung auf-plat-zen
Wortzerlegung auf-platzen1
eWDG, 1967

Bedeutung

platzend aufgehen
Beispiele:
am Ärmel ist die Naht ein bisschen aufgeplatzt
Pellkartoffeln platzen beim Kochen oft auf
die Wunde ist wieder aufgeplatzt
daß man das blaue Veilchenknöspchen glaubte leise aufplatzen […] zu hören [G. KellerVerlor. Lachen6,516]

Thesaurus

Synonymgruppe
aufplatzen · ↗bersten · in Scherben gehen · in tausend Stücke auseinanderfliegen · in tausend Stücke zerspringen · platzen · ↗reißen · ↗splittern · ↗springen · ↗zerbrechen · ↗zerplatzen · ↗zerschellen · ↗zersplittern · ↗zerspringen · zu Bruch gehen
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›aufplatzen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufplatzen‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufplatzen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mir sind die Füße einfach aufgeplatzt, das Blut schoss regelrecht heraus.
Der Tagesspiegel, 16.02.2002
Sie läßt kein Entsetzen im Leser aufplatzen, sondern ruft: dies ist entsetzlich.
Die Zeit, 11.03.1977, Nr. 11
An winzigen Stellen wölbte sich die Oberfläche, bog sich, platzte auf, brach und warf Blasen.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 274
An einigen Stellen der Asphaltstraßen waren Löcher oder Risse aufgeplatzt.
Rosendorfer, Herbert: Großes Solo für Anton, Zürich: Diogenes 2000 [1976], S. 125
Auch diese frische Stumpfwunde platzte wieder auf, alle Nähte mußten entfernt werden, die Ränder wurden glasig und unterminiert.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 137
Zitationshilfe
„aufplatzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufplatzen>, abgerufen am 04.07.2020.

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