aufplatzen

GrammatikVerb · platzte auf, ist aufgeplatzt
Aussprache
Worttrennungauf-plat-zen (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-platzen1
eWDG, 1967

Bedeutung

platzend aufgehen
Beispiele:
am Ärmel ist die Naht ein bisschen aufgeplatzt
Pellkartoffeln platzen beim Kochen oft auf
die Wunde ist wieder aufgeplatzt
daß man das blaue Veilchenknöspchen glaubte leise aufplatzen ... zu hören [G. KellerVerlor. Lachen6,516]

Thesaurus

Synonymgruppe
aufplatzen · ↗bersten · in Scherben gehen · in tausend Stücke auseinanderfliegen · in tausend Stücke zerspringen · platzen · ↗reißen · ↗splittern · ↗springen · ↗zerbrechen · ↗zerplatzen · ↗zerschellen · ↗zersplittern · ↗zerspringen · zu Bruch gehen
Oberbegriffe
  • (sich selbst) zerlegen · (sich) in seine Einzelteile auflösen · ↗auseinanderbrechen · ↗auseinanderfallen · ↗durchbrechen · ↗entzweibrechen · ↗entzweigehen · in ... Teile zerbrechen · in Stücke brechen · in alle Einzelteile auseinanderfallen · in den Eimer gehen · in die Brüche gehen · in seine Einzelteile auseinanderfallen · in zwei Teile brechen · ↗kaputtgehen · mitten durchbrechen · ↗zerbröckeln · zerfetzt werden · zerstört werden  ●  (sich) in Wohlgefallen auflösen  ironisch · (die) Grätsche machen  ugs., salopp · aus dem Leim gehen  ugs. · ↗auseinandergehen  ugs. · in Stücke gehen  ugs. · in die Binsen gehen  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Asphalt Augenbraue Beere Blase Haut Lippe Naht Narbe Nase Oberlippe Rund Sack Tank Wunde platzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufplatzen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mir sind die Füße einfach aufgeplatzt, das Blut schoss regelrecht heraus.
Der Tagesspiegel, 16.02.2002
Sie läßt kein Entsetzen im Leser aufplatzen, sondern ruft: dies ist entsetzlich.
Die Zeit, 11.03.1977, Nr. 11
An winzigen Stellen wölbte sich die Oberfläche, bog sich, platzte auf, brach und warf Blasen.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 274
An einigen Stellen der Asphaltstraßen waren Löcher oder Risse aufgeplatzt.
Rosendorfer, Herbert: Großes Solo für Anton, Zürich: Diogenes 2000 [1976], S. 125
Auch diese frische Stumpfwunde platzte wieder auf, alle Nähte mußten entfernt werden, die Ränder wurden glasig und unterminiert.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 137
Zitationshilfe
„aufplatzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufplatzen>, abgerufen am 22.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
aufplätten
aufplätschern
aufpinseln
aufpimpen
aufpiken
aufplustern
Aufplusterung
aufpolieren
aufpolken
aufpolstern