aufpulvern

GrammatikVerb
Worttrennungauf-pul-vern (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-pulvern
Wortbildung mit ›aufpulvern‹ als Erstglied: ↗Aufpulverung
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich sich, jmdn. mit besonderen Mitteln wieder leistungsfähig machen, anregen
Beispiel:
sich mit Tabletten, Koffein, mit einer Tasse Kaffee aufpulvern
jmdn., etw. neu beleben
Beispiel:
diese gute Nachricht pulverte alle auf

Typische Verbindungen
computergeneriert

pulvern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufpulvern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Kaffee, den ich zu mir nahm, pulverte mich immer wieder auf.
Süddeutsche Zeitung, 11.02.1997
Und als es gar zum letzten Kampf gegen die feudalen Hemmnisse ging, mußte der Bourgeois, eine wenig heroische Klasse, sich besonders stark utopisch aufpulvern.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 159
Sie war müde, apathisch, nur »aufgepulvert« in den Stunden im Caféhaus oder in abendlicher Geselligkeit.
Meisel-Hess, Grete: Die Intellektuellen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 10964
Den Einzug der todmüden, fast verhungerten Chinesenkinder in die Stadt, die ihnen Zuflucht gewährt, pulvert der Regisseur zur großen Show wie in einem Musical auf.
Die Zeit, 09.02.1959, Nr. 06
Zernicks Kaffee war bis auf die letzte Bohne verbraucht, und so erschien er häufig, um sich vor anstrengender Nachtarbeit mit Kola aufzupulvern.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 404
Zitationshilfe
„aufpulvern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufpulvern>, abgerufen am 12.12.2019.

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