aufpusten

GrammatikVerb · pustet auf, pustete auf, hat aufgepustet
Aussprache
Worttrennungauf-pus-ten (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-pusten
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich etw. aufblasen
Beispiele:
einen Luftballon, einen Schwimmflügel, Schwimmring aufpusten
die Backen aufpusten
salopp, abwertend, übertragen sich aufpusten (= sich großtun)
Beispiele:
sich mit Entrüstung aufpusten
Pusten Sie sich doch bloß nicht auf, Mensch [FalladaKleiner Mann150]

Thesaurus

Synonymgruppe
aufblasen · ↗aufblähen · ↗aufpumpen · aufpusten · mit Luft füllen
Assoziationen
  • (künstlich) hochgepustet · ↗aufgeblasen · aufgebläht · überdehnt  ●  hochgejazzt  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Backe Ballon Luftballon pusten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufpusten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ist es noch voll aufgepustet, trägt also das harte Äußere mit?
Süddeutsche Zeitung, 30.07.1994
Diese dunkelblaue Uhr in LP-Format kann man ganz schnell selber aufpusten.
Bild, 02.11.1999
Gehörig aufgepustet erreicht er das Zimmer, in dem seine steuerlichen Angelegenheiten bearbeitet werden.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22883
Er warf sich in die Brust und pustete die eingesunkenen Backen auf.
Viebig, Clara: Das Weiberdorf, Briedel u. Mosel: Houben 1996 [1900], S. 15
Die Zwillingsbrüder hinter ihm, zwei kräftige Burschen, pusteten sich mächtig auf und nahmen die Hände aus den Taschen.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1960], S. 149
Zitationshilfe
„aufpusten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufpusten>, abgerufen am 18.10.2019.

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