aufräufeln

GrammatikVerb
Worttrennungauf-räu-feln (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich etw. Gestricktes, Gewebtes in seine Fäden auflösen
Beispiele:
einen Pullover aufräufeln und neu stricken
Er ... hatte gelernt, zerrissene alte Strümpfe aufzuräufeln [WelkHoher Befehl204]

Verwendungsbeispiele für ›aufräufeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Gesprächsfaden ist ausgelegt und wird freudig über unserem Berliner Kopf aufgeräufelt.
Der Tagesspiegel, 28.07.2001
Bonn setzt sich durch und reißt damit just an jenem Faden, der die Allianz aufräufeln könnte.
Süddeutsche Zeitung, 24.11.1998
Barsig sah es als eine seiner Aufgaben im neuen Hause an, die Linken aufzuräufeln wie einen alten Pullover.
Die Zeit, 05.06.1970, Nr. 23
Zitationshilfe
„aufräufeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufr%C3%A4ufeln>, abgerufen am 23.01.2020.

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