aufrücken

GrammatikVerb · rückt auf, rückte auf, ist aufgerückt
Aussprache
Worttrennungauf-rü-cken
Wortzerlegungauf-rücken
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
zusammenrücken, aufschließen
Beispiele:
erstes Glied vortreten, zweites Glied aufrücken!
rücken Sie doch bitte etwas auf!
dicht aufgerückt stehen
2.
befördert werden, im Range aufsteigen
Beispiele:
rasch, außer der Reihe, an jmds. Stelle aufrücken
in eine leitende Funktion, führende Stellung, Vertrauensstelle, in die nächst höhere Vergütungsgruppe aufrücken
in eine höhere Klasse aufrücken
zum Leiter, Meister, Vorgesetzten aufrücken
Er wäre längst aufgerückt, wenn er sich hätte entschließen können, in die Partei einzutreten [FalladaJeder stirbt49]
Hauke war zum Großknecht aufgerückt [StormSchimmelr.7,191]

Thesaurus

Synonymgruppe
Karriere machen · aufrücken · ↗aufsteigen · befördert werden · ↗emporkommen · ↗emporsteigen · es zu etwas bringen · höher steigen · ↗vorwärtskommen · zu etwas werden  ●  ↗(sich) verbessern  ugs., fig. · ↗arrivieren  geh. · ↗avancieren  geh., franz.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›aufrücken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

A-Jugend Chefetage Dax Führungsgremium Führungsposition Führungsriege Führungszirkel Geschäftsführung Geschäftsleitung Konzernvorstand M-Dax MDax Marktführer Mittelfeld Nummer Parteivorstand Politbüro Profikader Riege S-Dax Spitz Spitzengruppe Spitzenposition Stellvertreter Stellvertreterin Trainerstab Vollmitglied Vorstand Weltspitz rücken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufrücken‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufrücken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn er so weitermacht, kann er im Juni 2009 sogar in den zweiten Rang aufrücken.
Der Tagesspiegel, 18.05.2004
Dafür ist der numerische Block an die frei gewordene Stelle nach links aufgerückt.
C't, 1990, Nr. 1
Wo er ins Bewußtsein aufrückt, nimmt er die Form der Zwecktätigkeit an.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 306
Sie rückten in die höchsten Stellungen der deutschen Wehrmacht auf, und alle, mit Ausnahme von Jodl, erreichten den höchsten Rang.
o. A.: Siebenundzwanzigster Tag. Freitag, 4. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 4270
Zugleich war er mit dieser Eroberung automatisch zum mächtigsten Territorialherrn des westfränkischen Reiches aufgerückt.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 50
Zitationshilfe
„aufrücken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufr%C3%BCcken>, abgerufen am 18.01.2020.

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