aufreden

GrammatikVerb · redet auf, redete auf, hat aufgeredet
Aussprache
Worttrennungauf-re-den (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-reden
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdm. etw. aufredenjmdn. überreden, etw. zu übernehmen
Beispiele:
ich will dir nichts aufreden
dem Kunden zweifelhafte Ware, Schund aufreden
sich [Dativ] nichts aufreden lassen

Typische Verbindungen
computergeneriert

reden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufreden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So einer redete einem nichts auf, fuchtelt nicht und agitiert nicht.
Walser, Martin: Halbzeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1960], S. 419
Ich lasse mir keine Dinge, keine Genüsse, keine Freuden aufreden oder ausreden, die ich persönlich nicht will oder bevorzuge.
Die Zeit, 25.12.1958, Nr. 52
Und in diesen späten vierziger Jahren machte kaum jemand den Versuch, uns welche aufzureden.
Süddeutsche Zeitung, 31.08.1996
Ungerührt von solchen Negativrekorden redete der Kanzler davon, dass es bis Ende 2002 gelingen könne, auf unter drei Millionen Arbeitslose zu kommen.
Die Welt, 14.03.2001
Nando ging konzentriert ran, redete wenig, setzte bei kleinen Fehlern sein Pokerface auf.
Bild, 15.07.2004
Zitationshilfe
„aufreden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufreden>, abgerufen am 15.11.2019.

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