aufribbeln

Grammatik Verb
Worttrennung auf-rib-beln
Wortzerlegung auf- ribbeln
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

landschaftlich aufräufeln

Thesaurus

Synonymgruppe
(alte Stricksachen) aufziehen · auftrennen  ●  (Pullover) aufräufeln  ugs., regional · aufrebbeln  ugs., regional · aufribbeln  ugs., ruhrdt., veraltend

Verwendungsbeispiele für ›aufribbeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und dafür, alles schnell Behauptete ebenso schnell wieder aufzuribbeln, bis nichts mehr übrig bleibt als ein subjektives Staunen. [Die Zeit, 15.07.2002, Nr. 28]
In der Freien und Hansestadt Hamburg aber läßt sich das Netz nicht mehr aufribbeln. [Die Zeit, 10.06.1988, Nr. 24]
Aber so, wie die Geschlechtermuster längst aufgeribbelt sind, so werden heute keine Funken mehr aus dem reinen Gegensatz zwischen Fakten und Intuition geschlagen. [Der Tagesspiegel, 01.05.2005]
Dann aber heißt die Konsequenz, man muß dieses Industriesystem brechen, den Teppich aufribbeln und neu stricken. [Der Spiegel, 08.12.1980]
Ich habe ihn später ganz aufgeribbelt und während des Unterrichts neu gestrickt. [Die Zeit, 12.10.2009, Nr. 41]
Zitationshilfe
„aufribbeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufribbeln>.

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