aufsacken

GrammatikVerb
Worttrennungauf-sa-cken (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich, salopp jmdm., sich etw. aufbürden
Beispiele:
jmdm. sein Gepäck aufsacken
Hans ... sackte den Tornister des Vaters auf [RaabeHungerpastorI 1,300]
bildlich
Beispiel:
Bei dieser mörderischen Kälte ... konnte man sich ja den Tod aufsacken [BredelEnkel264]
übertragen
Beispiele:
jmdm. einen Haufen Arbeit, viele Sorgen aufsacken
er hat sich [Dativ] damit ja allerhand aufgesackt

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Studenten hatten sich tropische Rattenmilben aufgesackt, die ihrerseits auf dem Rücken von Wanderratten in ihre Bude gezogen waren.
Die Zeit, 01.01.2001, Nr. 01
Zitationshilfe
„aufsacken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufsacken>, abgerufen am 26.06.2019.

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