aufschütteln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-schüt-teln
Wortzerlegung auf- schütteln
eWDG

Bedeutung

etw. durch Schütteln auflockern
Beispiele:
das Kissen, die Streu aufschütteln
daß du mein Bett gut machst und es fleißig aufschüttelst, daß die Federn fliegen [ GrimmHolle1,93]
Er schüttelte seinen Mantel auf, der feucht und zerknittert war [ SeghersSiebtes Kreuz4,199]

Typische Verbindungen zu ›aufschütteln‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufschütteln‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufschütteln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie hatte sich aufrecht gesetzt, die Kissen aufgeschüttelt, um sitzend sich anlehnen zu können, und sah K. voll in die Augen. [Kafka, Franz: Das Schloß. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1922], S. 10401]
Dann schüttele ich die Kissen auf, gebe ihm noch ein Bonbon in den Mund und lasse noch mal frische Luft herein. [Die Zeit, 28.11.2005, Nr. 48]
Die Mutter will Bryan ins Bett bringen, schüttelt die Kissen auf. [Bild, 30.05.2002]
Eben noch war sie im Frau‑Holle‑Seminar, hat die Kissen gepackt und aufgeschüttelt. [Bild, 24.03.1999]
Schon als Kind bin ich immer mit einem Kinderwagen durch die Stadt gefahren und habe alle drei Minuten die Kissen aufgeschüttelt. [Der Tagesspiegel, 12.05.2000]
Zitationshilfe
„aufschütteln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufsch%C3%BCtteln>.

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