Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

aufschaufeln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-schau-feln
Wortzerlegung auf- schaufeln
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. mit der Schaufel aufhäufen
Beispiel:
Erde, Schnee, Schutt, Steine (zu beiden Seiten der Straße, inmitten des Hofes) aufschaufeln
2.
etw. mit der Schaufel öffnen
in gegensätzlicher Bedeutung zu zuschaufeln
Beispiel:
das Grab (wieder) aufschaufeln

Thesaurus

Synonymgruppe

Verwendungsbeispiele für ›aufschaufeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er hat den Berg, der vor ihm liegt, mit aufgeschaufelt. [Die Zeit, 11.05.1979, Nr. 20]
Der Schnee lag einen Meter hoch aufgeschaufelt vom Rand des Bürgersteiges. [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 03.02.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Auf dem ersten Gemälde aus dem Jahr 1970 ist ein Bagger, der in einem Fabrikgelände Steine aufschaufelt, das zentrale Motiv. [Die Zeit, 15.05.1981, Nr. 21]
Behutsam, fast zärtlich hebt Trittin die Blume auf und drapiert sie auf dem Häuflein Erde, das er zu seiner Linken aufgeschaufelt hat. [Der Tagesspiegel, 27.07.2001]
Doch noch ist nicht einmal ganz klar, woher die Moleküle stammen, die das Gefährt mit Sand vom Marsboden aufgeschaufelt und in seinem Bauch getestet hat. [Die Zeit, 11.12.2012, Nr. 49]
Zitationshilfe
„aufschaufeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufschaufeln>.

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