aufschimmern

GrammatikVerb · schimmert auf, schimmerte auf, hat/ist aufgeschimmert
Aussprache
Worttrennungauf-schim-mern
Wortzerlegungauf-schimmern
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben schimmernd aufleuchten
Beispiele:
blasse Sterne schimmern am Himmel auf
der Mond schimmert zwischen Wolken auf
Zwischen den Tannenwäldern schimmerte der See auf [G. HartlaubGroßer Wagen60]
bildlich
Beispiel:
In den Augen Paulas schimmerte ein leises Lächeln auf [SchnitzlerFlucht173]

Typische Verbindungen zu ›aufschimmern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

plötzlich schimmern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufschimmern‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufschimmern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber da dampft es schnell hoch, das Weiß erlischt, schimmert noch einmal auf und erlischt endgültig.
Die Zeit, 22.09.1967, Nr. 38
Hinter der Empörung schimmert die Frage nach dem idealen Politiker auf.
Die Welt, 22.12.2004
In ihm schimmerte erstmals die Idee der Vernetzung aller Computer auf.
C't, 1999, Nr. 21
Durch den dunklen Nebel seiner Ratlosigkeit schimmerte blitzartig vor seinen Augen die Fährte eines furchtbaren Verbrechens auf.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 623
Mit wachem kammermusikalischem Understatement gingen die drei ans Werk und ließen so die Klassik höchst subtil in originärem Klang aufschimmern.
Süddeutsche Zeitung, 29.06.2004
Zitationshilfe
„aufschimmern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufschimmern>, abgerufen am 21.01.2020.

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