aufschnallen

GrammatikVerb
Worttrennungauf-schnal-len (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-schnallen1
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. Zugeschnalltes öffnen
Gegenwort zu zuschnallen
Beispiel:
den Gürtel, seinen Rucksack, Ranzen aufschnallen
2.
etw. auf etw. schnallen
Beispiele:
einen Koffer, ein Paket (hinten) auf den Gepäckträger aufschnallen
die Zeltbahn, Decke auf den Tornister aufschnallen
sich [Dativ] den Rucksack aufschnallen (= auf den Rücken schnallen)
Engelke ... meldete, daß die Pferde da und die Mantelsäcke bereits aufgeschnallt seien [FontaneStechlinI 5,83]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Rucksack schnallen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufschnallen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt müßten sie Mann für Mann beieinanderstehen, damit ihnen das Joch nicht wieder aufgeschnallt würde.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 6121
Und so schnallt er sich einen Rucksack mit ureigener deutscher Literatur auf und zieht gen Bundesrepublik.
Die Zeit, 17.06.2002, Nr. 24
Er nimmt wieder Maß und schnallt dabei den Gürtel auf, legt ihn zusammen mit meiner leeren Messerscheide auf den Tisch.
Luckner, Felix von: Seeteufel, Herford: Kohler 1966 [1921], S. 25
Dann fliegt Michael Kuntze (50) nach Tunesien, nimmt ein Taxi zum Rande der Sahara, schnallt seinen Rucksack auf und wandert los.
Bild, 02.05.2003
Zitationshilfe
„aufschnallen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufschnallen>, abgerufen am 20.11.2018.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
aufschminken
aufschmieren
Aufschmelzung
aufschmelzen
aufschmeißen
aufschnappen
aufschnaufen
aufschneiden
Aufschneider
Aufschneiderei