aufseufzen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-seuf-zen
Wortzerlegungauf-seufzen
eWDG, 1967

Bedeutung

kurz, einmal, plötzlich seufzen
Beispiele:
im Schlaf, laut, leise aufseufzen
froh, tief, erleichtert, glücklich, schwer, beklommen aufseufzen
sich aufseufzend niederlassen
»Gott sei Dank nicht«, seufzte François aus Herzensgrund auf [AndresHochzeit411]

Typische Verbindungen
computergeneriert

erleichtert hörbar laut leise seufzen tief

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufseufzen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er wagte nicht zu reden, nur tief seufzte er auf.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 307
Fast meint man, sie erleichtert aufseufzen zu hören, weil sie diese flugtechnische Herausforderung wieder glücklich gemeistert haben.
Die Zeit, 29.01.2007, Nr. 05
Die von Bodmer seufzte auf und schob die Listen von sich.
Johnson, Uwe: Ingrid Babendererde, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1985, S. 121
Ich legte die Feder aus der Hand und seufzte tief auf.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1584
Auch heute sagen Freunde und Verbündete aufseufzend, er sei sehr schwer zu bewegen, wenn er einmal von einer Sache überzeugt sei.
Die Welt, 09.10.2000
Zitationshilfe
„aufseufzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufseufzen>, abgerufen am 22.11.2019.

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