aufsparen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-spa-ren (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-sparen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. für künftige, spätere Zeiten sparen
Beispiele:
etw. für die Zukunft, für Notzeiten aufsparen
wir sparen uns den Kuchen für später auf
sich [Dativ] einen Notgroschen, das Beste bis zuletzt aufsparen
sich [Dativ] Arbeit für die Ferien, Freizeit aufsparen
ich habe mir meinen Haupttrumpf bis zum Schluss aufgespart

Typische Verbindungen
computergeneriert

Energie Finale Gelegenheit Kraft Moment Reserve Schluß Urlaub Zeitpunkt bis du lange lieber man sparen vielleicht Überraschung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufsparen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber das Ende sparte sie jedes Mal für den nächsten Abend auf.
Der Tagesspiegel, 02.11.2001
Die Lektüre des Briefes sparte er sich für später auf.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 16.03.1940
Es ist mir nur erspart worden, oder ich habe es mir aufgespart, zu früh mit ihm zusammenzukommen.
Bachmann, Ingeborg: Malina, Gütersloh: Bertelsmann 1992 [1971], S. 7
Er ließ es sich nicht nehmen, mir eine Flasche Wein vorzusetzen, die er, wie er sagte, für einen besonderen Zweck aufgespart hatte.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 2. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 1289
Er hatte sich liebenswürdigerweise diese freudige Überraschung für mich bis zur Eröffnung des Neubaus aufsparen wollen.
Bode, Wilhelm von: Mein Leben, 2 Bde. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 2226
Zitationshilfe
„aufsparen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufsparen>, abgerufen am 17.09.2019.

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