Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

aufsparen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-spa-ren
Wortzerlegung auf- sparen
eWDG

Bedeutung

etw. für künftige, spätere Zeiten sparen
Beispiele:
etw. für die Zukunft, für Notzeiten aufsparen
wir sparen uns den Kuchen für später auf
sich [Dativ] einen Notgroschen, das Beste bis zuletzt aufsparen
sich [Dativ] Arbeit für die Ferien, Freizeit aufsparen
ich habe mir meinen Haupttrumpf bis zum Schluss aufgespart

Typische Verbindungen zu ›aufsparen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufsparen‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufsparen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber hör mal, Du wirst doch nicht Deine Butter aufsparen, damit Du sie mitbringen kannst? [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 08.07.1943, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Sie wollte sich ihre Wut aufsparen, und es gelang ihr, diese Energie in ein beeindruckendes Match umzusetzen. [Süddeutsche Zeitung, 04.07.2003]
Die Gestaltung ihres Herzens scheint sich die Stadt für ganz zuletzt aufgespart zu haben. [Die Welt, 08.11.2003]
Die echten Überraschungen hatte sich der Kapellmeister für den zweiten Teil des Abends aufgespart. [Die Welt, 20.01.2003]
Aber ich habe mich die ganze Zeit für ihn aufgespart. [Bild, 10.11.2001]
Zitationshilfe
„aufsparen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufsparen>.

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