aufspeichern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-spei-chern (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-speichern
Wortbildung mit ›aufspeichern‹ als Erstglied: ↗Aufspeicherung
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. als Vorrat speichern, aufhäufen
Beispiel:
Waren, Lebensmittel, Futter, Getreide aufspeichern
bildlich sich aufspeichern
Beispiele:
in ihm hatte sich ein mächtiger Zorn, Groll aufgespeichert
die aufgespeicherte Energie, Kraft muss sich entladen
Eine lange aufgespeicherte Menge von Wut entlud sich [Th. MannBuddenbrooks1,328]

Typische Verbindungen
computergeneriert

speichern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufspeichern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er speichert es gut auf und gibt es langsam an die Pflanzen ab.
Maier-Bode, Friedrich Wilhelm (Hg.), Das Buch des Bauern, Hiltrup (Westf.): Landwirtschaftsverl. 1954 [1953], S. 6
Die geistige Energie, die sich in diesem Mann aufgespeichert hat, ist explosiv, aber er bleibt in der Rede sanft.
Die Zeit, 11.08.1961, Nr. 33
In den Wurzeln der Pflanzen ist eine gefährlich große Kraft aufgespeichert.
Hahn, Christian Diederich: Bauernweisheit unterm Mikroskop, Oldenburg i.O.: Stalling 1943 [1939], S. 295
Die wirklich ernst zu nehmenden Erfinder wollten die starken elektrischen Spannungen, die sich vor dieser Entladung bilden, zur Erde herunterholen und dort aufspeichern.
Rhein, Eduard: Du und die Elektrizität, Berlin: Ullstein 1956 [1940], S. 189
Die Müdigkeit für die Nacht aufzuspeichern und solchem Grübeln in den längsten, dunkelsten Stunden zu entrinnen, malte der Herr am Abend sehr lange.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 1052
Zitationshilfe
„aufspeichern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufspeichern>, abgerufen am 20.11.2019.

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