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aufspeichern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-spei-chern
Wortzerlegung auf- speichern
Wortbildung  mit ›aufspeichern‹ als Erstglied: Aufspeicherung
eWDG

Bedeutung

etw. als Vorrat speichern, aufhäufen
Beispiel:
Waren, Lebensmittel, Futter, Getreide aufspeichern
bildlich sich aufspeichern
Beispiele:
in ihm hatte sich ein mächtiger Zorn, Groll aufgespeichert
die aufgespeicherte Energie, Kraft muss sich entladen
Eine lange aufgespeicherte Menge von Wut entlud sich [ Th. MannBuddenbrooks1,328]

Typische Verbindungen zu ›aufspeichern‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufspeichern‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufspeichern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er speichert es gut auf und gibt es langsam an die Pflanzen ab. [Maier-Bode, Friedrich Wilhelm (Hg.), Das Buch des Bauern, Hiltrup (Westf.): Landwirtschaftsverl. 1954 [1953], S. 6]
Die geistige Energie, die sich in diesem Mann aufgespeichert hat, ist explosiv, aber er bleibt in der Rede sanft. [Die Zeit, 11.08.1961, Nr. 33]
In den Wurzeln der Pflanzen ist eine gefährlich große Kraft aufgespeichert. [Hahn, Christian Diederich: Bauernweisheit unterm Mikroskop, Oldenburg i.O.: Stalling 1943 [1939], S. 295]
Schon die Freude der Heimkehr hat genügt, neue Kräfte in ihnen aufzuspeichern. [Die Zeit, 05.05.1949, Nr. 18]
Die wirklich ernst zu nehmenden Erfinder wollten die starken elektrischen Spannungen, die sich vor dieser Entladung bilden, zur Erde herunterholen und dort aufspeichern. [Rhein, Eduard: Du und die Elektrizität, Berlin: Ullstein 1956 [1940], S. 189]
Zitationshilfe
„aufspeichern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufspeichern>.

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