aufspießen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-spie-ßen
Wortzerlegung auf- spießen
eWDG

Bedeutung

etw. auf etw. spießen
a)
umgangssprachlich etw. Liegendes mit einem spitzen Gegenstand aufnehmen
Beispiele:
ein Stück Fleisch, Fisch (mit der Gabel) aufspießen und in den Mund stecken
der Stier hätte das Kind beinahe aufgespießt (= auf die Hörner genommen)
b)
etw. mit einem spitzen Gegenstand auf etw. befestigen
Beispiel:
Er zeigte mir Käfer und Schmetterlinge, auf einer Korkplatte aufgespießt [ G. Hauptm.3,303]
umgangssprachlich, bildlich etw. anprangern
Beispiele:
zur Feder greifen und das Alte, Überlebte (satirisch) aufspießen
kleine und große Unarten heiter aufspießen

Thesaurus

Synonymgruppe
aufspießen · durchbohren

Typische Verbindungen zu ›aufspießen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufspießen‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufspießen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was gab es noch aufzuspießen, das nicht längst überall breitgetreten worden war? [Die Zeit, 06.10.1989, Nr. 41]
Ich teile Ihr Lob für die erfrischende Art, solche Dinge aufzuspießen. [Die Welt, 13.12.2002]
Was immer der sagt, sie wird ihn elegant, oft liebenswürdig erledigen, manchmal aber Kurz aufspießen. [Die Zeit, 01.07.1983, Nr. 27]
Sie spießen auf und saugen, sie waschen ab und wischen auf. [Die Zeit, 16.09.1994, Nr. 38]
Mit Lust wurde der Überdruß am herkömmlichen bürgerlich angepaßten Wohnen aufgespießt. [Die Zeit, 08.10.1993, Nr. 41]
Zitationshilfe
„aufspießen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufspie%C3%9Fen>.

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