aufsprengen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-spren-gen
Wortzerlegungauf-sprengen1
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. mit Gewalt öffnen
Beispiele:
das Schloss, die Tür, das Zimmer (mit einem Brecheisen) aufsprengen
einen Tresor, Bergstollen (mit einer Sprengladung) aufsprengen
Der lebhafte Wind jedoch hatte es [das Fenster] wieder aufgesprengt [HeyseII 2,258]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ballonkatheter Kontinuum Tresor Tür Türe Wohnungstür sprengen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufsprengen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn nicht, wirst Du entlassen, und wir sprengen das Ding auf.
Süddeutsche Zeitung, 23.06.1999
Denn das Nest war, als es Stunden später aufgesprengt wurde, noch warm.
Die Zeit, 15.09.1978, Nr. 38
Als eine massige Hand die Schnalle fand, sprengte der Flügel endlich auf.
Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 67
Ich holte einen Hammer und einen Meißel und sprengte das Schloß auf.
Widmer, Urs: Das Buch des Vaters, Zürich: Diogenes 2004, S. 196
Er hat die Kassette aufgesprengt und schäbige elfhundert Rubel gefunden.
Bauer, Josef Martin: So weit die Füße tragen, Frankfurt a.M: Fischer 1960 [1955], S. 338
Zitationshilfe
„aufsprengen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufsprengen>, abgerufen am 19.11.2019.

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