Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

aufsprießen

Grammatik Verb · sprießt auf, spross auf, ist aufgesprossen
Aussprache 
Worttrennung auf-sprie-ßen
Wortzerlegung auf- sprießen
eWDG

Bedeutung

gehoben aus der Erde emporsprießen
Beispiele:
Blumen, Gräser, Pilze, Keime sprießen auf nach dem lauen Regen
die aufsprießende Pflanze braucht Sonne

Verwendungsbeispiele für ›aufsprießen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wo er bislang nur klammheimlich gegen die Blechdose trat, da sprießt nun vielleicht der liebe alte Spieltrieb wieder in ihm auf. [Die Zeit, 17.03.1989, Nr. 12]
Allenthalben sprießen die häufig etwas hängenden, zarten weißen Blüten aus dem Waldboden auf. [Welt und Wissen, 1927, Nr. 2, Bd. 16]
Sie sah vor ihren Augen das Liebesglück wie eine zarte Blume aufsprießen und sollte es niederdrücken mit schweren Bedenken! [Sapper, Agnes: Werden und Wachsen, Hannover: Gundert 1967 [1910], S. 78]
Er wird dabei von Achill verwundet, da Dionysos einen Weinstock aufsprießen läßt, in dem T. sich verstrickt. [o. A.: Lexikon der Kunst – T. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 45610]
Wenn nach dem Winter die Natur wieder aufsprießt, das Grün hervorspringt, steht die Sonne im »Widder«. [Die Zeit, 21.12.2006, Nr. 52]
Zitationshilfe
„aufsprießen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufsprie%C3%9Fen>.

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