aufstöhnen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-stöh-nen
Wortzerlegungauf-stöhnen
eWDG, 1967

Bedeutung

kurz, einmal, plötzlich stöhnen
Beispiele:
laut, tief, dumpf, gequält, vor Angst, Schmerzen aufstöhnen
aufstöhnend zu Boden sinken

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fan Publikum Schmerz Zuschauer entsetzt genervt gequält hörbar kurz laut leise manchmal plötzlich stöhnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufstöhnen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es stöhnt auch dann nicht genervt auf, wenn eine Abfrage zum fünften Mal falsch beantwortet wird.
C't, 2001, Nr. 14
Und man stöhnte auf, als er bekräftigte, die EM trotz seiner 39 Jahre spielen zu wollen.
Der Tagesspiegel, 12.02.2001
Er stöhnte auf und stützte den Kopf in beide Hände.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 248
Sie stöhnte auf und wankte, so daß er sie stützen mußte.
Courths-Mahler, Hedwig: Ich lasse dich nicht, Augsburg: Weltbild Verl. 1992 [1912], S. 178
Beinah hätte er aufgestöhnt, solch einen Stich versetzte ihm dieser Anblick.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 653
Zitationshilfe
„aufstöhnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufstöhnen>, abgerufen am 19.11.2019.

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