aufstülpen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-stül-pen
Wortzerlegungauf-stülpen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. auf etw. stülpen
Beispiele:
den Hut, Helm, die Mütze (auf den Kopf) aufstülpen
den Zylinder (auf die Lampe), einen Deckel (auf den Kochtopf) aufstülpen
2.
etw. in die Höhe stülpen
Beispiele:
die (Hemds)ärmel aufstülpen (= aufkrempeln)
indem er seinen Rockkragen aufstülpte [FrischStiller288]
sahen sie einen Mann, der mit bloßen Füßen, aufgestülpten Beinkleidern ... im Wasser stand [G. KellerSalander5,60]
bildlich
Beispiele:
er hat aufgestülpte Lippen
eine hübsche junge Dame mit ... einem etwas aufgestülpten Näschen [RaabeHungerpastorI 1,432]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Helm Hut Mütze stülpen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufstülpen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwängt sich in schwarze Hosen, in einen grauen Mantel, stülpt den grauen Zylinder auf.
Die Zeit, 19.11.1998, Nr. 48
Dann stülpten sie sich die Helme und die Atemschutzmasken auf.
Bild, 21.03.2001
Jochmann stülpte den Hut wieder auf, den auch er bereits abgesetzt hatte, und wollte fliehen.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 18
Er knöpfte die Öljacke zu, stülpte den Südwester auf und band ihn unterm Kinn fest.
Hausmann, Manfred: Abel mit der Mundharmonika. In: ders., Gesammelte Werke, Berlin: Fischer 1983 [1932], S. 47
Krämer zog den Mantel über, stülpte sich die Mütze auf.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 150
Zitationshilfe
„aufstülpen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufstülpen>, abgerufen am 14.12.2019.

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