aufstacheln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-sta-cheln
Wortzerlegung auf- stacheln
Wortbildung  mit ›aufstacheln‹ als Erstglied: Aufstachelung · Aufstachlung
eWDG

Bedeutung

jmdn., etw. wiederholt heftig zu etw. aufreizen, anstacheln
Beispiele:
jmdn. durch Hohn, Spott, Vorwürfe aufstacheln
jmdn. zum Widerspruch, Widerstand, zur Empörung, Rebellion, zu unbesonnenen Handlungen aufstacheln
jmds. Ehrgeiz, Eifer, Neid, Phantasie, Leidenschaft aufstacheln
die öffentliche Meinung aufstacheln
jmdn. gegen jmdn. aufstachelnaufwiegeln
Beispiel:
wenn sie die Massen immer weiter gegen die Römer aufstacheln [ Feuchtw.Söhne340]

Thesaurus

Synonymgruppe
antreiben · aufstacheln · hetzen · jagen · scheuchen · treiben · voranbringen · vorantreiben · vorwärtstreiben · zur Eile treiben  ●  (jemandem) Dampf machen  Redensart · (jemandem) Beine machen  ugs. · (jemandem) Feuer unter dem Hintern machen  ugs., fig. · (jemandem) Feuer unterm Arsch machen  derb, fig. · (jemandem) auf die Füße treten  ugs., fig. · Zunder geben  ugs., fig. · auf Touren bringen  ugs. · auf Trab bringen  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
anspitzen · anstacheln · aufhetzen · aufstacheln · aufwiegeln · verhetzen
Assoziationen
Synonymgruppe
(Leute) aufbringen (gegen) · (Leute) aufstacheln (gegen) · (Leute) aufwiegeln (gegen) · Stimmung machen (gegen) · Stimmungsmache betreiben (gegen) · hetzen (gegen)
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›aufstacheln‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufstacheln‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufstacheln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darum stachelt die Musik nur auf, aber löst nichts aus. [Die Zeit, 22.12.1999, Nr. 52]
Er ließ es sie lesen, er stachelte sie dazu auf, es zu lesen. [Süddeutsche Zeitung, 05.10.2002]
Er bekannte sich zu einer friedlichen Demonstration, mit der keine Emotionen aufgestachelt werden sollen. [Die Welt, 26.03.2005]
Sie erhebt die Seele nicht, sie zerrt sie herab, sie stachelt sie auf. [Die Zeit, 22.12.1999, Nr. 52]
Macbeth lässt sich, trotz vieler Bedenken, zum Vollzug des Mordes aufstacheln. [Fath, Rolf: Werke - M. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 22024]
Zitationshilfe
„aufstacheln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufstacheln>.

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