aufstechen

GrammatikVerb · sticht auf, stach auf, hat aufgestochen
Aussprache
Worttrennungauf-ste-chen (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-stechen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. durch Einstich öffnen
Beispiel:
eine Blase, Eiterbeule aufstechen
2.
landschaftlich etw. entdecken und bekannt machen
Beispiel:
er hat das Versehen, den Fehler aufgestochen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Autoreifen Blase Eiterbeule Reifen stechen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufstechen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unter anderem soll er seine Frau misshandelt und Autoreifen aufgestochen haben.
Die Zeit, 06.08.2013 (online)
Dabei stach der Täter auch nach dem Helfer und schlitzte dessen Jacke auf.
Süddeutsche Zeitung, 08.11.2001
Gegen Friedheim habe eine alte Sache vorgelegen, die man nun wohl aufgestochen habe.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1942. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1942], S. 128
Etwa auftretende Blasen im Käse werden mit einem Stift aufgestochen und mit Salzwasser stark abgewaschen.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 416
Wenn sich unter der zarten Haut des Milchferkels eine Blase bildete, stach Bastian sie sofort mit einer Nadel auf.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 419
Zitationshilfe
„aufstechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufstechen>, abgerufen am 21.05.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
aufstauen
aufstauchen
aufstäuben
Aufstau
aufstarren
aufstecken
aufstehen
aufsteigen
Aufsteiger
aufstellen