Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

aufstechen

Grammatik Verb · sticht auf, stach auf, hat aufgestochen
Aussprache 
Worttrennung auf-ste-chen
Wortzerlegung auf- stechen

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. etw. durch Einstich öffnen
  2. 2. [landschaftlich] etw. entdecken und bekannt machen
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. durch Einstich öffnen
Beispiel:
eine Blase, Eiterbeule aufstechen
2.
landschaftlich etw. entdecken und bekannt machen
Beispiel:
er hat das Versehen, den Fehler aufgestochen

Verwendungsbeispiele für ›aufstechen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unter anderem soll er seine Frau misshandelt und Autoreifen aufgestochen haben. [Die Zeit, 06.08.2013 (online)]
Dabei stach der Täter auch nach dem Helfer und schlitzte dessen Jacke auf. [Süddeutsche Zeitung, 08.11.2001]
Sie demolierten eine Telefonzelle und stachen Reifen parkender Autos auf. [Süddeutsche Zeitung, 20.11.1999]
Die Kosovo‑Eiterbeule mag aufgestochen worden sein, muß nun aber höchst kostenträchtig bandagiert werden. [Die Welt, 23.07.1999]
Offen sei außerdem, ob Zentralbanken versuchen sollten, diese Blasen aufzustechen. [Süddeutsche Zeitung, 07.09.2002]
Zitationshilfe
„aufstechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufstechen>.

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