aufstemmen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-stem-men (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-stemmen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. mit Stemmeisen und Hammer öffnen
Beispiel:
das Schloss, die Tür, Kiste aufstemmen
2.
etw., sich auf etw. stemmen, aufstützen
Beispiele:
den Arm (auf den Tisch), seinen Fuß (auf den Schemel) aufstemmen
sich mit aufgestemmten Armen über den Tisch lehnen
Arthur, die Ellbogen aufgestemmt, den Kopf zwischen beide Hände gestützt [ViebigTägl. Brot33]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeiter Fenster Feuerwehr Fußboden Mauer Preßlufthammer Tür Wand befreien stemmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufstemmen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihnen blieb deswegen nur die mühselige Arbeit, den Beton aufzustemmen.
Süddeutsche Zeitung, 29.03.2001
Die habe ich dann von unten aufgestemmt, erst mit dem Hammer, aber das klang wie ein Paukenschlag.
Der Spiegel, 23.05.1994
Der freigelegte Safe stand eine ganze Nacht unbewacht da, jeder hätte ihn aufstemmen können.
Die Zeit, 07.08.1947, Nr. 32
Sie stemmte die Arme auf und blickte Frau Behrend herausfordernd an.
Koeppen, Wolfgang: Tauben im Gras. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1951], S. 127
Er stemmte sich zu voller Größe auf und umklammerte die Kante des Schreibtischs.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 900
Zitationshilfe
„aufstemmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufstemmen>, abgerufen am 15.11.2019.

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