aufstreben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-stre-ben (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-streben
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben
1.
aufragen
Beispiele:
der Pfeiler, Baum strebt hoch auf
steil aufstrebende Felswände
2.
nach oben streben
Beispiele:
mühsam von seinem Sitz, Lager aufstreben
[ein Hund] der nun freudewinselnd an mir aufstrebte [Storm3,139]
übertragen aufstrebendaufwärts strebend
Grammatik: oft im Part. Präs.
Beispiele:
er ist ein aufstrebender junger Mann
aufstrebende Talente muss man fördern
der aufstrebenden Jugend müssen Aufgaben gestellt werden
das aufstrebende Bürgertum im 18. Jahrhundert
Südsudan ist ein junger aufstrebender Staat
eine rasch aufstrebende Industrie
Sie hat ein kleines, aufstrebendes (= aufblühendes) Geschäft [BrechtGuter Mensch2]

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) aufbauen · ↗(sich) auftürmen · ↗(sich) erheben · ↗aufragen · ↗aufsteigen · aufstreben · ↗auftürmen · ↗emporragen · ↗hervorheben · ↗hervortreten · ↗hinausragen · ↗hochragen · ↗ragen · ↗türmen
Synonymgruppe
aufstreben · ↗emporstreben · streben

Typische Verbindungen
computergeneriert

an streben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufstreben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir sind integriert und aufstrebend, ehrgeizig und oft kapitalistischer als mancher im Westen.
Die Zeit, 22.08.2011, Nr. 34
Und auf der ATP-Tour gibt es derzeit keinen, der so aufstrebend ist und der in den ersten drei Monaten dieses Jahres so erfolgreich gespielt hat.
Die Welt, 08.04.1999
Und die kostbaren Steingewächse, die aus den Domen aufstreben, sind auch so wunderbar.
Scheerbart, Paul: Immer mutig! In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1902], S. 4512
Es leidet, weil die eigene Qual aufstrebt, weil das Gift wirkt und allmählich den Körper zerstört.
Süddeutsche Zeitung, 19.06.2001
Alexander, ein fähiger Physiker, begann seine Laufbahn jung, optimistisch, aufstrebend in einem großen Konzern.
Eberlein, Gisela: Autogenes Training für Fortgeschrittene, Düsseldorf: Wien Econ Verlag 1974, S. 64
Zitationshilfe
„aufstreben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufstreben>, abgerufen am 14.11.2019.

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