aufwerten

GrammatikVerb · wertete auf, hat aufgewertet
Aussprache
Worttrennungauf-wer-ten (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-werten
Wortbildung mit ›aufwerten‹ als Erstglied: ↗Aufwertung
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. in seinem Wert (wieder) heraufsetzen
Gegenwort zu abwerten
Beispiele:
der Yen wurde gestern gegenüber dem Dollar aufgewertet
der Euro wird um 5% im Vergleich zum britischen Pfund aufgewertet
sie wollen die Hunderter mit den roten Stempeln aufwerten [StrittmatterWundertäter67]

Thesaurus

Synonymgruppe
adeln · aufwerten · ↗auszeichnen · ↗erheben · ↗heben · höhere Weihen erteilen · ↗upgraden · ↗verbessern · ↗veredeln · ↗verfeinern  ●  ↗nobilitieren  geh.
Assoziationen
Antonyme
Synonymgruppe
(etwas irgendwo) einführen · aufwerten · für Akzeptanz (in den Reihen von ...) sorgen · salonfähig machen · zur Durchsetzung verhelfen  ●  hoffähig machen  fig.
Synonymgruppe
(jemandem) zu Hilfe kommen (passiv) · (sich) vorteilhaft auswirken (für) · ↗(zu etwas) dienen · aufwerten · ↗begünstigen · ↗bereichern · ↗fördern · ↗guttun · ↗nutzen · ↗nützen · zu jemandes Vorteil gereichen · ↗zugutekommen  ●  (jemandem) in die Arme spielen  ugs. · (jemandem) in die Hände spielen  ugs. · (jemandem) in die Karten spielen  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beobachterstaat D-Mark Dollar Forint Franken Gemeinschaftswährung Hauptschule Hausarzt Image Innenraum Jahresbeginn Krone Landeswährung Lira Modelljahr Peso Pfund Quartier Religionsunterricht Standort Status Währung Yen Yuan Zloty abwerten optisch qualitativ städtebaulich werten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufwerten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch sie wertet ihren Träger auf, der sich nun Professor nennen darf.
Die Zeit, 13.06.2012, Nr. 20
Das bringt nicht ganz so viel Geld, aber es wertet das Angebot auf.
Süddeutsche Zeitung, 06.07.1996
Verurteilt wird meist, indem man jemanden abwertet, um damit sich selbst aufzuwerten.
Alt, Franz: Liebe ist möglich, München: Piper 1985, S. 165
Speziell die Familie wird als ein Reservoir aktivierbarer Hilfe und Pflege gesehen und ideologisch aufgewertet.
Keupp, Heiner: Gemeindepsychologie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 6159
Seit antiken Zeiten gab es vielfältige Bemühungen, nicht nur die Treppen sondern auch die S. künstlerisch aufzuwerten.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 34509
Zitationshilfe
„aufwerten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufwerten>, abgerufen am 19.08.2018.

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