aufwinden

GrammatikVerb · windet auf, wand auf, hat aufgewunden
Aussprache
Worttrennungauf-win-den
Wortzerlegungauf-winden1

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. etw. in die Höhe winden
  2. 2. [gehoben] etw. auf etw. winden, aufwickeln
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. in die Höhe winden
Beispiele:
den Anker aufwinden
am Speicher die Säcke aufwinden
Beim Aschaffenburger Tor wollte die Wache die Zugbrücke aufwinden [Wasserm.Junker Ernst157]
2.
gehoben etw. auf etw. winden, aufwickeln
Beispiel:
Sie [die Spitzen] waren aufgewunden um eine Holzwelle [RilkeBrigge5,163]

Thesaurus

Synonymgruppe
hissen · ↗hochziehen  ●  aufwinden  fachspr., technisch

Typische Verbindungen zu ›aufwinden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufwinden‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufwinden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer treibt denn schon einen solch en Aufwand wie wir?
Der Tagesspiegel, 28.03.2004
Diese biochemisch wirkungslose Form eines Proteins beginnt sich zunächst schraubenförmig aufzuwinden.
Die Zeit, 22.11.1991, Nr. 48
Daß in einer solch angespannten wirtschaftlichen Lage ein Kulturfestival mit viel Aufwand zu neuem Leben erweckt wurde, ist deshalb ungewöhnlich.
Süddeutsche Zeitung, 02.08.1997
Für die Bezahlung der mehr als 50 Mitarbeiter bleibt bei solch einem Aufwand nichts mehr übrig.
Süddeutsche Zeitung, 27.09.1996
Wahrscheinlich ist die Supersuperhelix nochmals zu einer Superschraube dritter Ordnung aufgewunden.
Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 87
Zitationshilfe
„aufwinden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufwinden>, abgerufen am 08.04.2020.

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