aufwischen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-wi-schen
Wortzerlegungauf-wischen
Wortbildung mit ›aufwischen‹ als Erstglied: ↗Aufwischlappen · ↗Aufwischtuch
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Feuchtigkeit mit einem Lappen wegwischen, auftrocknen
Beispiele:
das verschüttete Wasser, die Milch aufwischen
Auch war sie nicht flink genug dabei, vergossene Bierneigen aufzuwischen [ViebigTägl. Brot66]
2.
den Fußboden mit einem Lappen säubern, auftrocknen
Beispiel:
den Fußboden, die Küche (mit heißem Wasser) aufwischen

Thesaurus

Synonymgruppe
(vom Boden) aufwischen · ↗abwischen · ↗wegwischen
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blut Boden Fußboden Pfütze Putzfrau hinterher wischen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufwischen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem letzten Stück wischt er einen Rest rote Soße auf.
Der Tagesspiegel, 08.12.2001
Ich halte mir keineswegs viel zugute, zumal es mir nie gelingt, auch den letzten Rest gewissermaßen aufzuwischen.
Späth, Gerold: Commedia, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1980 [1980], S. 221
Sie spießen auf und saugen, sie waschen ab und wischen auf.
Die Zeit, 16.09.1994, Nr. 38
Er bückte sich und wischte mit der Hand die eingedrückten Gräser hinter sich gegen den Strich auf.
Walter, Otto F.: Der Stumme, München: Kösel 1959, S. 201
Ich kam körperlich und seelisch zerschlagen nach Haus und wischte die Diele auf.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1944. In: Nowojski, Walter (Hg.), Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1944], S. 14
Zitationshilfe
„aufwischen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufwischen>, abgerufen am 17.11.2019.

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