aufzählen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-zäh-len (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-zählen
Wortbildung mit ›aufzählen‹ als Erstglied: ↗Aufzählung · ↗aufzählbar
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
das Geld aufzählendas Geld im Einzelnen vor jmdn. hinlegen und es dabei zählen
Beispiele:
er zählte ihm die Beträge in Banknoten, Geldstücken (auf dem, auf den Tisch) auf
die Summe wurde ihr in Gold aufgezählt
2.
übertragen jmdm. etw. im Einzelnen nennen, anführen
Beispiele:
jmdm. seine Freunde, die Namen von Tieren, von Pflanzen aufzählen
die Werke eines Dichters aufzählen
er zählte alle seine Geschenke auf
sie zählte auf, was sie geschenkt bekommen hatte
Pläne, Gesetze, Beispiele, Fehler, bestimmte Fälle (an der Hand, an den Fingern, in einem Atem) aufzählen
ich will hier nicht alles aufzählen
3.
salopp
Beispiele:
er zählte ihm eins, einige Hiebe auf (= verprügelte ihn)
jmdm. eins aufzählen lassen
er bekam 15 aufgezählt

Thesaurus

Synonymgruppe
aufzählen · ↗erhöhen · hochzählen · inkrementieren
Synonymgruppe
(alle) nennen · ↗(einzeln) angeben · Punkt für Punkt nennen · ↗anführen (Beispiele, Gründe ...) · ↗aufführen (= nennen) · ↗auflisten · ↗aufsagen · aufzählen · einzeln nennen · ↗herunterbeten · ↗vorbringen · ↗vortragen (z.B. vor Gericht)
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anhang Anklageschrift Errungenschaft Fakt Finger Katalog Liste Litanei Nachteil Namen Pluspunkt Reihe Reihenfolge Station Sünde Sündenregister Verdienst Versäumnis Vorteil Vorzug alle detailliert genüßlich minutiös namentlich penibel sodann stolz unmöglich zählen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufzählen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und am Schluss werden noch einige bekannte Namen aufgezählt - nein, ein Wissenschaftler hat da nicht geschrieben, eher ein Liebhaber.
Der Tagesspiegel, 22.05.2001
Wie soll er auch die Orte unterwegs aufzählen, wenn man ihm nie gesagt hat, wo er ist?
Süddeutsche Zeitung, 08.01.2000
Sie begann, die Überlegungen aufzuzählen, die sie sich bei der Einrichtung gemacht hatte.
Walser, Martin: Ehen in Philippsburg, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1957], S. 150
Es ist alles vollkommen klar, Sie brauchen es nicht aufzuzählen.
o. A.: Einhundertdreiundvierzigster Tag. Freitag, 31. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 30285
Ich könnte dir noch tausend Dinge anführen, aber es hat keinen Zweck, sie aufzuzählen.
Courths-Mahler, Hedwig: Ich lasse dich nicht, Augsburg: Weltbild Verl. 1992 [1912], S. 11
Zitationshilfe
„aufzählen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufzählen>, abgerufen am 23.05.2019.

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