augusteisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung au-gus-te-isch
Herkunft Latein
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
das Augusteische Zeitalter (= das Zeitalter des Kaisers Augustus)
übertragen
Beispiel:
ein augusteisches Zeitalter (= ein Zeitalter, das der Literatur und Kunst günstig ist)

Typische Verbindungen zu ›augusteisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›augusteisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›augusteisch‹

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Zwischen beiden, weiter landeinwärts, befinden sich Reste des augusteischen Viertels.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 39812
Eigentlich ist es noch heute so in dieser wohl auf ewig augusteischen "Residenz".
Die Welt, 11.04.2006
Mit diesem Begriff verbanden später die augusteischen Dichter das religiöse Selbstverständnis ihres dichterischen Auftrags.
Angelis, Alberto de u. a.: Rom. In: Blume, Friedrich (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 35120
Die «klassische» Philologie geht wohl in der Forschung, selten aber im Unterricht über die augusteische Literatur hinaus.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 15
Assoziiert werden soll das Augusteische Zeitalter, obwohl eigentlich auf August den Starken angespielt wird.
Die Zeit, 26.02.1979, Nr. 09
Zitationshilfe
„augusteisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/augusteisch>, abgerufen am 25.05.2020.

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