ausbündig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungaus-bün-dig
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltet außerordentlich, außergewöhnlich
a)
abwertend
Beispiele:
ein ausbündiger Narr, Lump
eine ausbündige Bosheit
ausbündig dumm, unverschämt
ein ausbündiges, ausschweifendes und außerordentliches Leben [Th. MannKröger9,223]
b)
in lobendem Sinne
Beispiele:
etw. ist von ausbündiger Schönheit, Feinheit
jmd. ist ausbündig klug, gelehrt
wenn wir auch keine ausbündigen Schützen sind [G. KellerFähnlein7,294]

Verwendungsbeispiel für ›ausbündig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Typen dort machen ja auch die ausbündigsten Sachen, laufen zum Beispiel, um sich selbst echt zu erfahren, über glühende Kohlen.
Süddeutsche Zeitung, 03.02.2000
Zitationshilfe
„ausbündig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausb%C3%BCndig>, abgerufen am 20.01.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Ausbund
ausbuhen
ausbügeln
ausbuddeln
Ausbuchung
ausbürgern
Ausbürgerung
ausbürsten
ausbüßen
ausbüxen