ausbürgern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungaus-bür-gern (computergeneriert)
formal verwandt mitBürger
Wortbildung mit ›ausbürgern‹ als Erstglied: ↗Ausbürgerung  ·  mit ›ausbürgern‹ als Letztglied: ↗zwangsausbürgern
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdm. das Bürgerrecht, die Staatsangehörigkeit entziehen
Gegenwort zu einbürgern
Beispiele:
Antifaschisten, Emigranten wurden von den Nazis ausgebürgert
Bruckner erfuhr ... daß er »ausgebürgert« und kein Deutscher mehr sei [K. MannMephisto288]

Typische Verbindungen zu ›ausbürgern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

DDR Liedermacher Nationalsozialist Nazi Sowjetunion abschieben ausweisen bürgern enteignen verhaften

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausbürgern‹.

Verwendungsbeispiele für ›ausbürgern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es wurden ein paar Dissidenten ausgebürgert - das war es auch schon.
Der Spiegel, 08.01.1996
Man könnte sie auch ausbürgern, aber das würde nicht so viel bringen.
Die Zeit, 11.06.1982, Nr. 24
Er sei ja nicht nur dreizehn Jahre ausgebürgert gewesen, sondern fünfundzwanzig Jahre lang verboten gewesen, erklärte er immer wieder.
Der Tagesspiegel, 12.11.1996
Insgesamt wurden aufgrund des Gesetzes 39006 Personen ausgebürgert, darunter mehr als 100 ehemalige Reichstagsabgeordnete.
o. A.: Enzyklopädie des Nationalsozialismus - A. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 6127
Solange Sie nicht ausgebürgert sind, haben Sie Anrecht auf Beistand.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 1005
Zitationshilfe
„ausbürgern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausb%C3%BCrgern>, abgerufen am 21.01.2020.

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