ausbieten

GrammatikVerb · bietet aus, bot aus, hat ausgeboten
Worttrennungaus-bie-ten
Wortzerlegungaus-bieten
Wortbildung mit ›ausbieten‹ als Erstglied: ↗Ausbietung  ·  mit ›ausbieten‹ als Grundform: ↗Ausgebot
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. öffentlich zum Kauf anbieten, feilbieten
Beispiele:
die Händler bieten ihre Waren aus
auf einer Versteigerung werden Möbel, Bücher, Gemälde ausgeboten
salopp etw. wie sauer Bier ausbieten (= anpreisen)
für etw. eine Belohnung, einen Preis öffentlich, amtlich ausbieten (= ausschreiben)
salopp Wir ... boten das Land vom Gut aus wie sauer Bier [WelkGrambauer389]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Tagesprogramm an bieten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausbieten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Herumziehende Verkäufer boten ihre Waren mit weithin hallenden Rufen aus.
Heyking, Elisabeth von: Tschun. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1914], S. 8588
Ab dem Jahr 2008, vielleicht auch früher, wollen wir mindestens zwei neue Produkte pro Jahr ausbieten.
Die Welt, 23.07.2001
In allen Fällen wurden die Forderungen der Bank voll ausgeboten.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 02.02.1903
Außerdem wird das Modell in den Inseraten der Fabrik durch Gratiskupons ausgeboten.
Reklame-Praxis, 1928, Nr. 9, Bd. 4
Endlich wurden nun in den Zeitungen die Legitimationskarten für den Fackelzug den eingesessenen, verschiedenen Pfarreien ausgeboten.
Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 213
Zitationshilfe
„ausbieten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausbieten>, abgerufen am 21.10.2019.

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