Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

ausfüttern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung aus-füt-tern
Wortzerlegung aus- füttern1
eWDG

Bedeutung

ein Tier reichlich mit Futter versorgen
Beispiele:
Rinder, ein Pferd, das Vieh (gut, tüchtig) ausfüttern
[der Sperling] ist ausgefüttert und satt [ FreytagSoll und Haben4,304]
jmdn., sich völlig sättigen
Beispiele:
hungrige Gäste ausfüttern
nach den Feiertagen waren sie alle ausgefüttert
[er] pflegte sich das Jahr hindurch wochenlang bei den gefüllten Fleischtöpfen des Oberhofes auszufüttern [ Immerm.Münchh.2,136]

Verwendungsbeispiele für ›ausfüttern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn sie sich ein Nest bauten, sollte es weicher und farbenfroher ausgefüttert sein. [Duncker, Dora: Großstadt. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1900], S. 15287]
Mit dünneren und biegsameren Ästen fütterten sie das Nest dann aus. [Die Zeit, 16.04.2012 (online)]
Gegen die kühle, regnerische Witterung trug er einen Regenumhang aus Gras, und auch seine Schuhe hatte er mit Gras ausgefüttert. [Die Zeit, 14.11.1997, Nr. 47]
Zitationshilfe
„ausfüttern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausf%C3%BCttern#1>.

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ausfüttern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung aus-füt-tern
Wortzerlegung aus- füttern2
Wortbildung  mit ›ausfüttern‹ als Erstglied: Ausfütterung
eWDG

Bedeutung

etw. innen mit Futterstoff versehen
Beispiele:
einen Mantel mit Pelz ausfüttern
ein bequem ausgefütterter Sessel
eine mit Watte ausgefütterte Mütze
etw. auskleiden
Beispiel:
eine Schachtel mit Seidenpapier ausfüttern

Verwendungsbeispiele für ›ausfüttern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Krakentheorie ließe sich in der Tat mit mancherlei Argumenten ausfüttern. [Die Zeit, 25.05.1973, Nr. 22]
Erik B. hatte den Motorradhelm entkernt, mit schusssicherem Material ausgefüttert. [Bild, 04.09.2003]
Soweit Zwischenräume zwischen den einzelnen Blöcken auftraten, wurden sie mit kleineren Steinen ausgefüttert. [o. A.: Lexikon der Kunst – M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 24194]
Sie tragen schwarze Schleier, und rot sind die Kapuzen ihrer schwarzen Mäntel ausgefüttert. [Süddeutsche Zeitung, 07.12.1998]
Gegen die kühle, regnerische Witterung trug er einen Regenumhang aus Gras, und auch seine Schuhe hatte er mit Gras ausgefüttert. [Die Zeit, 14.11.1997, Nr. 47]
Zitationshilfe
„ausfüttern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausf%C3%BCttern#2>.

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