ausfüttern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung aus-füt-tern
Wortzerlegung aus-füttern1
eWDG

Bedeutung

ein Tier reichlich mit Futter versorgen
Beispiele:
Rinder, ein Pferd, das Vieh (gut, tüchtig) ausfüttern
[der Sperling] ist ausgefüttert und satt [ FreytagSoll und Haben4,304]
jmdn., sich völlig sättigen
Beispiele:
hungrige Gäste ausfüttern
nach den Feiertagen waren sie alle ausgefüttert
[er] pflegte sich das Jahr hindurch wochenlang bei den gefüllten Fleischtöpfen des Oberhofes auszufüttern [ Immerm.Münchh.2,136]

Typische Verbindungen zu ›ausfüttern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausfüttern‹.

Verwendungsbeispiele für ›ausfüttern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dünneren und biegsameren Ästen fütterten sie das Nest dann aus.
Die Zeit, 16.04.2012 (online)
Wenn sie sich ein Nest bauten, sollte es weicher und farbenfroher ausgefüttert sein.
Duncker, Dora: Großstadt. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1900], S. 15287
Zitationshilfe
„ausfüttern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausf%C3%BCttern#1>, abgerufen am 25.06.2021.

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ausfüttern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung aus-füt-tern
Wortzerlegung aus-füttern2
Wortbildung  mit ›ausfüttern‹ als Erstglied: ↗Ausfütterung
eWDG

Bedeutung

etw. innen mit Futterstoff versehen
Beispiele:
einen Mantel mit Pelz ausfüttern
ein bequem ausgefütterter Sessel
eine mit Watte ausgefütterte Mütze
etw. auskleiden
Beispiel:
eine Schachtel mit Seidenpapier ausfüttern

Typische Verbindungen zu ›ausfüttern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausfüttern‹.

Verwendungsbeispiele für ›ausfüttern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Krakentheorie ließe sich in der Tat mit mancherlei Argumenten ausfüttern.
Die Zeit, 25.05.1973, Nr. 22
Erik B. hatte den Motorradhelm entkernt, mit schusssicherem Material ausgefüttert.
Bild, 04.09.2003
Soweit Zwischenräume zwischen den einzelnen Blöcken auftraten, wurden sie mit kleineren Steinen ausgefüttert.
o. A.: Lexikon der Kunst - M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 24194
Sie tragen schwarze Schleier, und rot sind die Kapuzen ihrer schwarzen Mäntel ausgefüttert.
Süddeutsche Zeitung, 07.12.1998
Selbstverständlich ist das Ganze mit Diskussionen, Sponsorenpräsentationen und gutem Essen ausgefüttert.
Süddeutsche Zeitung, 08.09.1998
Zitationshilfe
„ausfüttern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausf%C3%BCttern#2>, abgerufen am 25.06.2021.

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