ausfechten

Grammatik Verb · ficht aus, focht aus, hat ausgefochten
Aussprache 
Worttrennung aus-fech-ten
Wortzerlegung  aus- fechten
Wortbildung  mit ›ausfechten‹ als Erstglied: Ausfechtung
eWDG

Bedeutung

etw. bis zur Entscheidung durchfechten, etw. auskämpfen
Beispiele:
einen Kampf, eine Streit(sache) ausfechten
er hatte manchen Strauß auszufechten
eine Debatte, Redeschlacht ausfechten
Drei Säbelmensuren hatte er ausgefochten [ SchnitzlerTraumnovelle27]

Typische Verbindungen zu ›ausfechten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausfechten‹.

Verwendungsbeispiele für ›ausfechten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vier Jahrzehnte später hat ein Mann einen anderen Kampf ausgefochten.
Süddeutsche Zeitung, 31.12.2003
Diese Kämpfe sind jedoch "unsichtbar" oder werden immer seltener in nationalen Parlamenten ausgefochten.
Die Zeit, 02.09.2013, Nr. 35
Ich tat hier, sowie bei ihr, meine Pflicht, und das wurde gewürdigt, natürlich haben auch wir manche Meinungsverschiedenheit ausgefochten.
Viersbeck, Doris: Erlebnisse eines Hamburger Dienstmädchens. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 8206
Nicht immer wird von den Hirschen ein Kampf auf Leben und Tod ausgefochten.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 69
Was zwei Menschen untereinander ausfechten, braucht kein Dritter zu erfahren.
Goetz von Schüching, Ruth: Durch gute Lebensart zum Erfolg, Leipzig: Hesse & Becker 1932 [1925], S. 135
Zitationshilfe
„ausfechten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausfechten>, abgerufen am 29.09.2021.

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