ausgefahren

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungaus-ge-fah-ren (computergeneriert)
Grundformausfahren
eWDG, 1967

Bedeutung

durch vieles Fahren abgenutzt
Beispiele:
ausgefahrene Bahnen, Wege, Straßen, Kurven, Felder
die Wagenspuren sind ganz ausgefahren
übertragen
Beispiele:
ausgefahrene Geleise verlassen, vermeiden (= neue Wege gehen)
sich in ausgefahrenen Geleisen bewegen (= die alten Wege gehen)
Er ... ärgerte sich über die ausgefahrenen Gleise der Mittelmäßigkeit [ZechRimbaud21]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Antenne Bähnchen Drehleiter Ellbogen Ellenbogen Fahrwerk Feldweg Geleise Gleis Klappe Kralle Landeklappe Piste Rad Rampe Sandweg Schiene Spur Waldweg Weg Zustand tief

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausgefahren‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und selbst voll ausgefahren bleibt er schön zahm und leise.
Bild, 24.07.2004
Sie weinten um ihre ausgefahrenen, ausgerittenen, nie nach Hause kommenden Männer und beweinten endlich sich selber.
Bachmann, Ingeborg: Das dreißigste Jahr, München: R. Piper & Co. Verlag 1961, S. 101
Rösch war entsprechend zufrieden mit seiner Fahrt auf ausgefahrenem Kurs.
Süddeutsche Zeitung, 14.01.1997
Und so jagte ein Schlitten um den anderen durch die ausgefahrene Schneegasse ins Tal hinunter.
Ganghofer, Ludwig: Der Dorfapostel, Stuttgart: Adolf Bonz 1917 [1900], S. 25
In jeder Wirtschaftsperiode besteht die Tendenz, in die einmal ausgefahrenen Bahnen wieder einzulenken und wieder dieselben Werte zu realisieren.
Schumpeter, Joseph: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Berlin: Duncker u. Humblot 1997 [1912], S. 43
Zitationshilfe
„ausgefahren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausgefahren>, abgerufen am 10.12.2019.

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