auskämmen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungaus-käm-men (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-kämmen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
mit dem Kamm aus dem Haar entfernen
b)
Haare durch Kämmen zum Ausgehen bringen
2.
a)
(das Haar) durch kräftiges Kämmen ordnen, glätten
b)
kämmen, frisieren
3.
a)
(eine Anzahl von Personen aus einer größeren Gruppe in bestimmter Absicht) heraussuchen, auswählen
b)
seltener (ein Gebiet, Gelände) systematisch nach jmdm., etw. durchsuchen

Typische Verbindungen
computergeneriert

kämmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auskämmen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Frauen kämmten ihr langes Haar glatt aus und legten es, in drei Teile geordnet, aber nicht geflochten, über die Schultern.
Die Zeit, 23.12.2008, Nr. 52
Das Haar ist inzwischen fuchsrot gefärbt und zu einer breiten Mähne ausgekämmt.
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 28
Josef und Johann übernähmen das Füttern und Misten, er kämme die Wolle aus.
Walser, Martin: Ein springender Brunnen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1998, S. 48
Das dichte Fell der Yaks kann im Frühjahr ausgekämmt werden.
Süddeutsche Zeitung, 06.11.2001
Ich habe ihn zu Hause ausgeflochten, ausgekämmt und in einem Kästchen im Schreibtisch, das die Aufschrift »Erinnerungen« trug, aufbewahrt.
Friedländer, Hugo: Der Zopfabschneider vor Gericht. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 3539
Zitationshilfe
„auskämmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auskämmen>, abgerufen am 22.10.2019.

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