Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

auskämpfen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung aus-kämp-fen
Wortzerlegung aus- kämpfen
eWDG

Bedeutung

etw. bis zu Ende durchkämpfen
Beispiele:
einen (Rechts)streit auskämpfen
einen Kampf mit sich auskämpfen
gehoben, verhüllend ausgekämpft haben (= gestorben sein)

Thesaurus

Synonymgruppe
auskämpfen · durchfechten · durchkämpfen

Verwendungsbeispiele für ›auskämpfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vor einer Wahl müssen die Positionen in der Politik allerdings ausgekämpft sein. [Die Zeit, 12.11.2012, Nr. 46]
Der ist erst einmal ausgekämpft, die Positionen sind unvereinbar – und dies bleibt wohl auch erst einmal so. [Süddeutsche Zeitung, 27.01.1996]
In Bonn jedenfalls hat sich die Front, an der Politik ausgekämpft wird, drastisch verändert. [Die Zeit, 02.03.2006, Nr. 10]
Statt dessen erfahren sie, daß Beziehungen brüchig sind, daß man anderen nicht trauen kann, daß es sich nicht lohnt, etwas auszukämpfen. [Der Spiegel, 17.02.1992]
Ausgekämpft haben die unnachgiebigen nordvietnamesischen Dogmatiker indessen noch lange nicht. [Die Zeit, 23.03.1973, Nr. 13]
Zitationshilfe
„auskämpfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausk%C3%A4mpfen>.

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