auskommen

Grammatik Verb · kommt aus, kam aus, ist ausgekommen
Aussprache 
Worttrennung aus-kom-men
Wortzerlegung aus- kommen
Wortbildung  mit ›auskommen‹ als Erstglied: auskömmlich

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. zurechtkommen
    1. a) ⟨mit jmdm. auskommen⟩ sich mit jmdm. vertragen
    2. b) ⟨mit etw. auskommen⟩ mit etw. reichen
    3. c) [umgangssprachlich] ⟨ohne jmdn., etw. auskommen⟩ ohne jmdn., etw. fertig werden
  2. 2. [landschaftlich] herauskommen
    1. a) ausschlüpfen
    2. b) [süddeutsch, österreichisch] entkommen, entwischen
    3. c) ...
    4. d) ⟨etw. kommt aus⟩ etw. wird ruchbar
eWDG

Bedeutungen

1.
zurechtkommen
a)
mit jmdm. auskommensich mit jmdm. vertragen
Beispiele:
wir kommen gut miteinander aus
mit seiner Wirtin konnte er nur schlecht auskommen
ich muss versuchen, mit ihm auszukommen
b)
mit etw. auskommenmit etw. reichen
Beispiele:
mit dem Geld gut, schlecht auskommen
wir hoffen, mit zwei Flaschen Wein auszukommen
sprichwörtlichmit vielem hält man haus, mit wenig kommt man aus
c)
umgangssprachlich ohne jmdn., etw. auskommenohne jmdn., etw. fertig werden
Beispiele:
wir sind in dieser Zeit auch ohne dich ausgekommen
wir kommen nicht ohne Maschinen aus
Ich kann nicht auskommen ohne die Base [ RaabeHungerpastorI 1,551]
2.
landschaftlich herauskommen
a)
ausschlüpfen
Beispiele:
die Kücken kommen bald aus
Gelege sind ausgekommen
auskommende Larven
b)
süddeutsch, österreichisch entkommen, entwischen
Beispiele:
der Vogel ist aus dem Käfig ausgekommen
der Gefangene, Löwe ist ausgekommen
c)
Beispiele:
ein Feuer ist ausgekommen (= ausgebrochen)
bei Rotlicht hantierte man so lange mit chemischen Bädern, bis Feuer auskam (= entstand) [ Th. MannZauberb.2,891]
d)
etw. kommt ausetw. wird ruchbar
Beispiel:
Nur eine Angst hatte ich, wenn es auskam, was geschah dann? [ Anzengr.Hand u. HerzI 5]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

kommen · Kunft · Abkunft · Ankunft · Auskunft · Auskunftei · Einkünfte · Herkunft · Niederkunft · Übereinkunft · Unterkunft · Zukunft · zukünftig · Zusammenkunft · abkommen · Abkommen · Abkomme · abkömmlich · ankommen · Ankömmling · aufkommen · auskommen · Auskommen · auskömmlich · einkommen · Einkommen · entkommen · herkommen · Herkommen · herkömmlich · nachkommen · Nachkomme · Nachkommenschaft · Nachkömmling · niederkommen · übereinkommen · überkommen · überkommen · umkommen · unterkommen · verkommen · Verkommenheit · vorkommen · Vorkommnis · zukommen
kommen Vb. ‘sich einem Ort nähern, sich von einem Ort hierher begeben, einen Ort erreichen, eintreffen, erscheinen’, ahd. queman (8. Jh.), mhd. (mit Verschmelzung von u und e zu o) komen, asächs. kuman, mnd. kōmen, kāmen, kommen, mnl. cōmen, nl. komen, afries. kuma, koma, aengl. cuman, engl. to come, got. qiman, anord. koma, schwed. komma (germ. *kweman) führt mit aind. gámati ‘geht’, toch. A käm-, kam-, kum-, toch. B kä(n)m-, kam-, śem- ‘kommen’, griech. bá͞inein (βαίνειν) ‘gehen’, lat. venīre ‘kommen’, lit. gim̃ti ‘zur Welt kommen, geboren werden, entstehen’ auf eine Wurzel ie. *gu̯em- ‘gehen, kommen, zur Welt kommen, geboren werden’. Im Dt. ist der ursprüngliche Anlaut qu- (germ. kw-) im Verbaladjektiv bequem (s. d.) erhalten. Kunft f. ‘das Kommen, Ankommen’ (selbständiges Substantiv bis ins 19. Jh.), ahd. kumft (8. Jh.), kunft (9. Jh.), mhd. kumft, kunft ‘Ankunft, das Kommen, Eintreffen, Zukunft, das Zukünftige’ neben mnd. kumpst, kumst, komst, mnl. comst, nl. komst sind Abstrakta mit sti-Suffix (vgl. auch mit ti-Suffix got. gaqumþs ‘Zusammenkunft, Versammlung’), wobei im Hd. -s- in -f- übergeht mit nachfolgendem Wandel von m zu n; daran anschließend die Ableitung künftig (s. d.). Im frühen 19. Jh. wird das Substantiv in freier Verwendung aufgegeben, bleibt jedoch als Grundwort von Komposita erhalten. Abkunft f. ‘Abstammung, Herkunft’, älter ‘Nachkommenschaft’ (2. Hälfte 17. Jh.), ‘Ertrag’ (Anfang 17. Jh.), auch ‘Übereinkunft’ (18. Jh.). Ankunft f. ‘Herkunft, Ursprung, das Ankommen, Eintreffen’ (2. Hälfte 15. Jh.). Auskunft f. ‘Information, Mitteilung, Antwort’ (18. Jh.), ‘das Herauskommen, Ergebnis’ (17. Jh.), ‘das Ausfließen’ (15. Jh.); Auskunftei f. ‘Auskunftsbüro’ (19. Jh.). Einkünfte Plur. ‘Ertrag, Gewinn, Verdienst’ (16. Jh.); vgl. mhd. īnkumft ‘Eintreffen, Ankunft’. Herkunft f. ‘Brauch, Herkommen’ (17. Jh.), ‘Abstammung’ (16. Jh.); vgl. mnd. hērkum(p)st ‘Herkommen, Abstammung, Brauch’. Niederkunft f. ‘Zeit, Vorgang der Entbindung’ (Ende 17. Jh.). Übereinkunft f. ‘Einigung, Übereinstimmung’ (2. Hälfte 17. Jh.), ‘Vertrag, Absprache, Abmachung’ (18. Jh.). Unterkunft f. ‘Obdach, Wohnung, Quartier’ (1. Hälfte 19. Jh.). Zukunft f. ‘die noch bevorstehende, die kommende Zeit’, ahd. zuokumft ‘Herankunft, Ankunft’ (10. Jh.), mhd. zuokumft, zuokunft ‘das (Herzu)kommen, Ankunft, Verfolgung, Zukunft’, bis zu Beginn des 17. Jhs. auch im räumlichen Sinne; zukünftig Adj. ‘zeitlich bevorstehend, in der Zukunft stattfindend’, ahd. zuokumftīg ‘ankommend’ (9. Jh.), mhd. zuokünftic ‘(heran)kommend, künftig, noch zu erwarten’ (im räumlichen Sinne bis 16. Jh.). Als grammatischer Terminus zuekünftig zeit (um 1400) für mlat. (tempus) futurum; dafür (2. Hälfte 18. Jh.) Zukunft (s. Futur). Zusammenkunft f. ‘Treffen, Versammlung’ (16. Jh.). abkommen Vb. ‘sich entfernen, frei-, loskommen’, ahd. abaqueman ‘vergehen’ (11. Jh.), mhd. abekomen ‘von etw. loskommen’; Abkommen n. ‘Übereinkunft, Vertrag’ (2. Hälfte 17. Jh.), zuvor ‘Abstammung, Herkunft’ (1. Hälfte 16. Jh.); Abkomme m. ‘Nachkomme’ (Mitte 18. Jh.); abkömmlich Adj. ‘entbehrlich’ (1. Hälfte 19. Jh.). ankommen Vb. ‘über einen kommen, ergreifen, eintreffen’, ahd. anaqueman (9. Jh.), mhd. anekomen ‘über einen kommen, hereinbrechen, anfangen, angreifen’; Ankömmling m. ‘neu Hinzukommender’ (17. Jh.); vgl. ahd. quemiling (um 1000), mhd. komelinc, kumelinc ‘Fremdling’. aufkommen Vb. ‘entstehen, sich bilden, sich erheben’, ahd. ūfqueman ‘heraufkommen, auftauchen, entstehen’ (8. Jh.), mhd. ūfkomen ‘in die Höhe kommen, stark werden, heranwachsen, entspringen, am Leben bleiben’. auskommen Vb. ‘zurechtkommen, reichen’, ahd. ūʒqueman ‘herauskommen’ (9. Jh.), mhd. ūʒkomen ‘herauskommen, entstehen, Gewohnheit werden, sich verbreiten’, frühnhd. ‘mit Geldmitteln reichen, sich vertragen’ (15. Jh.); Auskommen n. ‘Lebensunterhalt, Einverständnis’, frühnhd. ‘Einkommen’; auskömmlich Adj. ‘genügend, ausreichend’ (17. Jh.). einkommen Vb. ‘als Gewinn eingehen, sich mit etw. an jmdn. wenden’, ahd. inqueman ‘eindringen, eintreten’ (9. Jh.), mhd. īnkomen; Einkommen n. ‘ständige Einnahme, Gehalt’, mhd. īnkomen ‘Eintreffen, Ankunft’. entkommen Vb. ‘entgehen, -fliehen, -weichen’, mhd. entkomen. herkommen Vb. ‘hierherkommen’, frühnhd. ‘abstammen’, ahd. heraqueman ‘herkommen’ (9. Jh.), mhd. herkomen; vgl. mhd. herkomen Part.adj. ‘aus der Fremde gekommen’; Herkommen n. ‘Herkunft, Abstammung, Brauch, Sitte, Überlieferung’ (15. Jh.); herkömmlich Adj. ‘der Herkunft gemäß, gebräuchlich, überliefert’ (18. Jh.). nachkommen Vb. ‘später kommen’, ahd. nāhqueman ‘nachfolgen’ (um 1000), mhd. nāchkomen ‘nachfolgen’; Nachkomme m. ‘Verwandter in absteigender Linie’, mhd. nāchkome ‘Nachfolger, Nachkomme’; vgl. gleichbed. ahd. afterquemo (10. Jh.); Nachkommenschaft f. ‘Gesamtheit der Nachkommen’ (17. Jh.); Nachkömmling m. ‘nachgeborenes Kind, Nachzügler’, mhd. nāchkomelinc ‘Nachfolger, Nachkömmling’. niederkommen Vb. ‘gebären’ (vgl. mhd. kindes niderkomen), ahd. nidarqueman ‘herabsteigen, fallen’ (um 800), mhd. niderkomen ‘herabfallen, herunterfallen, zu Bett gehen, sich hinlegen’ (seit frühnhd. Zeit auf das Kindbett eingeengt). übereinkommen Vb. ‘sich mit jmdm. einigen’, frühnhd. ‘zusammenfallen, mit jmdm. einig, zufrieden werden’. überkommen Vb. (von Gefühlen, Empfindungen) ‘ergreifen’, älter ‘über etw. kommen, es in seine Gewalt bringen’, ahd. ubarqueman ‘überraschen, überwinden, besiegen’ (8. Jh.), mhd. überkomen ‘hinüberkommen, die Oberhand behalten, verabreden, übereinkommen, zu etw. gelangen, überfallen, bezwingen, überstehen’; überkommen Part.adj. ‘überliefert, vererbt’ (16. Jh.). umkommen Vb. ‘ums Leben kommen, sterben, verderben’, mhd. umbekomen ‘vorüber-, zu Ende gehen, sterben’; vgl. ahd. umbiqueman ‘herumgehen, umringen’ (8. Jh.). unterkommen Vb. ‘Aufnahme, Obdach, Anstellung finden’, umgangssprachlich auch ‘vorkommen’ (Anfang 17. Jh.), ahd. untarqueman (9. Jh.), mhd. underkomen ‘dazwischentreten, verhindern’. verkommen Vb. ‘den inneren Halt verlieren, verwahrlosen’, älter ‘vergehen’, mhd. verkomen ‘vorübergehen, zu Ende gehen, vergehen’; Verkommenheit f. ‘sittlicher Niedergang, Verwahrlosung’ (19. Jh.). vorkommen Vb. ‘nach vorn kommen, zum Vorschein kommen, sich ereignen, geschehen, vorhanden sein’, ahd. furiqueman ‘zuvor-, herauskommen, zutage treten’ (8. Jh.), mhd. vorkomen ‘erscheinen, offenbar werden’; Vorkommnis n. ‘Vorfall’ (19. Jh.). zukommen Vb. ‘gebühren, zustehen, passend sein’, älter auch ‘sich auf etw. zubewegen, sich nähern, Nutzen haben, mit etw. genug haben’, ahd. zuoqueman ‘herannahen, hinzukommen’ (8. Jh.), mhd. zuokomen ‘eintreffen, erscheinen’.

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemandem) auskommen · ausbüxen · ausreißen · entlaufen  ●  (jemandem) weglaufen  Hauptform · Reißaus nehmen  veraltend · das Weite suchen  ugs. · durchbrennen  ugs. · sich aus dem Staub machen  ugs. · stiften gehen  ugs.
Assoziationen
  • (das) Weite suchen · die Flucht ergreifen · entfliehen · entkommen · fliehen · flüchten · weglaufen · zu entkommen versuchen  ●  Fersengeld geben  veraltend · (sich) aus dem Staub machen  ugs. · (sich) dünn(e) machen  ugs. · (sich) verdrücken  ugs. · abhauen  ugs. · ausfliegen  ugs., ironisch · stiften gehen  ugs. · türmen  ugs. · verduften  ugs. · zu entkommen suchen  geh.
  • abgehauen · abwesend · auf der Flucht · auf und davon · ausgerissen · durchgebrannt · entflohen · entkommen · flüchtig · fort · geflohen · geflüchtet · hat sich abgesetzt · hat sich der Strafverfolgung entzogen · nicht da · weggelaufen  ●  abgängig  Amtsdeutsch · absent  veraltet · ausgeflogen  fig. · (und) ward nicht mehr gesehen (pseudo-literarisch)  geh., Spruch, scherzhaft · ausgebüxt  ugs. · entfleucht  geh., altertümelnd, scherzhaft · getürmt  ugs., Jargon · nicht mehr da  ugs. · stiften gegangen  ugs., regional · weg (= fortgelaufen, weggefahren)  ugs., Hauptform · über alle Berge  ugs., fig.
  • (es) fehlt jede Spur (von) · fort · hat sich verflüchtigt · nicht auffindbar · nicht aufzufinden · nicht zu finden · spurlos verschwunden · unauffindbar · verloren gegangen · vermisst (werden) · verschollen · verschwunden · vom Winde verweht  ●  weg  Hauptform · (sich) in Luft aufgelöst haben  ugs. · Gott weiß wo  ugs. · abhanden gekommen  ugs. · dahin  geh. · entschwunden  geh., auch ironisch · flöten gegangen  ugs. · futsch  ugs. · futschikato  ugs., scherzhaft · hops  ugs. · nicht mehr da  ugs. · perdu  geh., franz., veraltet · sonst wo  ugs. · verschütt gegangen  ugs. · von Windows verweht  ugs., scherzhaft · weg vom Fenster  ugs., veraltend · wie vom Erdboden verschluckt  ugs. · wie weggeblasen  ugs.
Synonymgruppe
(schlecht) auskommen (mit) · (zwischen ihnen) stimmt die Chemie nicht · nicht gut zusammenpassen · nicht harmonieren · sich nicht verstehen · zu unterschiedlich sein  ●  disharmonieren  geh.
Assoziationen
  • Bezug · Relation · Verbindung · Verhältnis · Verknüpfung · Wechselbeziehung · Zusammenhang  ●  Beziehung  Hauptform
  • (daran) scheiden sich die Geister · (die) Meinungen gehen (weit) auseinander · (es gibt) erhebliche Meinungsunterschiede · (es gibt) gegensätzliche Auffassungen · (es) herrscht keine Einigkeit · (sich) uneinig (sein) · (über etwas) gespalten (sein) · geteilter Meinung sein · sich nicht einig (sein) · uneins (sein) · unterschiedlicher Meinung (sein)  ●  (darüber) streiten sich die Gelehrten  fig. · in einem Diskussionsprozess (sein)  verhüllend, distanzsprachlich · unterschiedliche Auffassungen haben  variabel · verschiedener Meinung (sein)  Hauptform
Synonymgruppe
(ein) Team sein · (gut) auskommen (mit) · (sich) gut verstehen · (sich) verstehen · Hand in Hand arbeiten · auf gutem Fuß stehen (mit) · ein gutes Verhältnis haben (zu) · harmonieren  ●  (die) Chemie stimmt (zwischen)  ugs., fig. · (sich) gegenseitig die Bälle zuspielen  ugs., fig. · gut miteinander klarkommen  ugs. · gut miteinander können  ugs.
Assoziationen
  • (ein) perfektes Paar (sein) · (einfach) zusammengehören · (sich) auf ideale Weise ergänzen · wie füreinander geschaffen sein  ●  (optimal) zusammenpassen  variabel · Da haben sich zwei gesucht und gefunden.  Redensart · Traumpaar  Hauptform · das passt perfekt mit den beiden  ugs.
Synonymgruppe
(genug / zu wenig / ausreichend) vorhanden sein · (genug / zu wenig) haben · (mit etwas) kommen (über / durch / bis) (Zeitspanne, Ziel) · auskommen · ausreichen (Menge, Zeit) · genügen · reichen · vorhalten (mit Zeitdauer)  ●  (genug / zu wenig / ausreichend) da sein  ugs. · (he)rumkommen mit  ugs. · hinreichen  geh. · langen  ugs. · zureichen  ugs., regional
Assoziationen
  • (sich) erschöpft haben · aufgebraucht sein · nicht mehr auf Lager  ●  (da) ist nix mehr von da  ugs., ruhrdt. · (von etwas) ist nichts mehr da  ugs. · alle sein  ugs., bundesdeutsch · aus sein  ugs., österr., süddt. · fertig sein  ugs., westösterreichisch, schweiz. · gar sein  ugs., bayr., ostösterreichisch · ham wer nich  ugs., Jargon · is nich (mehr)  ugs. · nicht mehr am Lager (Kaufmannsspr.)  fachspr., Jargon
  • (jemandes) Geld reicht zum Leben · (sein) Auskommen haben · für jemandes Lebensunterhalt ist gesorgt · haben, was man (zum Leben) braucht · mit seinem Geld auskommen · seinen Lebensunterhalt bestreiten (können)  ●  klarkommen (mit)  ugs. · zurechtkommen (mit)  ugs. · über die Runden kommen (mit)  ugs., fig.
  • (den) Rotstift ansetzen · (jemanden) knapphalten · auf die Kostenbremse treten · einsparen · geizen (mit) · knausern (mit) · mit wenig Geld auskommen · sparen · sparsam leben · sparsam umgehen mit  ●  sparsam sein  Hauptform · auf seinem Geld sitzen  ugs., fig. · knapsen  ugs.
Synonymgruppe
(etwas / jemanden) nicht brauchen · (etwas / jemanden) nicht vermissen · (jemandem) nicht fehlen · (ohne etwas / jemanden) klarkommen · (ohne etwas / jemanden) zurechtkommen · (ohne etwas) auskommen

Typische Verbindungen zu ›auskommen‹ (berechnet)

Basketball-nationalmannschaft Bayerische_rundfunk Beratungsservice British_airways_plc. Bundesanstalt Bundeshaushalt Bundesligist Fußball-bundesligist Fußball-frau Fußball-nationalmannschaft Fußball-rekordmeister Fußball-zweitligist Fußballerin Grasshopper Leverkusener Opel-zoo Osnabrücker Rentner Steuereinnahme Titelhalter bestens einander ganz gänzlich künftig miteinander notfalls voraussichtlich vorerst weitgehend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auskommen‹.

Verwendungsbeispiele für ›auskommen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nie hatte ich gedacht, mit so wenig auskommen zu können. [Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 5]
Ich würde noch ein paar Jahre mit ihnen auskommen müssen. [Goosen, Frank: Liegen lernen, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2000, S. 51]
Zwar sind sie in der Defensive, denn das Programm kommt zunehmend ohne sie aus. [Die Zeit, 03.02.2000, Nr. 6]
Und nun kommt er nicht mehr ohne ausländische Hilfe aus. [Die Zeit, 25.03.1999, Nr. 13]
Keiner, der so eine Erklärung unterschrieb, kam uns noch aus. [Simmel, Johannes Mario: Der Stoff, aus dem die Träume sind, Güterlsoh: Bertelsmann u. a. [1973] [1971], S. 107]
Zitationshilfe
„auskommen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auskommen>.

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