auslöffeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungaus-löf-feln (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-löffeln
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
etw. mit dem Löffel aus etw. herausnehmen und essen
a)
Beispiel:
die Suppe, Milch, den Honig auslöffeln
b)
etw. leer essen
Beispiele:
einen Teller, eine Schüssel, einen Topf auslöffeln
ein Ei auslöffeln
2.
übertragen die Suppe auslöffeln, die man sich (selbst) eingebrockt hatdie Folgen von etw. tragen, etw. ausbaden
Beispiel:
er musste die Suppe auslöffeln, die man ihm eingebrockt hatte

Typische Verbindungen
computergeneriert

Suppe Teller allein brav einbrocken gemeinsam jetzt löffeln nun selber selbst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auslöffeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und dass ich denke, das sollen lieber die anderen auslöffeln.
Die Zeit, 25.05.2005, Nr. 22
Der Saft wird weder ausgeschlürft noch ausgelöffelt, er bleibt auf dem Teller zurück.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 18958
Was du da mit dir angestellt hast - das mußt du wohl auslöffeln.
Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 48
Man taucht nicht Brot hinein und löffelt sie auch nicht aus.
Giesder, Gabriele: Gutes Benehmen, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl. 1991 [1986], S. 163
Nein, zum ersten Mal seit vielen Jahren löffeln diese Politiker eine Suppe aus, die sie sich selber eingebrockt haben.
Die Welt, 26.06.2004
Zitationshilfe
„auslöffeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auslöffeln>, abgerufen am 24.05.2019.

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