Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

ausladen

Grammatik Verb · lädt aus, lud aus, hat ausgeladen
Nebenform umgangssprachlich ausladen · Verb · ladet aus
Aussprache 
Worttrennung aus-la-den (computergeneriert)
Wortzerlegung aus- laden1
Wortbildung  mit ›ausladen‹ als Erstglied: Ausladebahnhof · Ausladeplatz · Ausladerampe · Ausladung1 · ausladend
 ·  mit ›ausladen‹ als Grundform: Auslad
eWDG

Bedeutungen

1.
eine Fracht aus einem Fahrzeug herausnehmen
in gegensätzlicher Bedeutung zu einladen¹
Beispiele:
Holz, Kisten, Ware (aus einem Waggon, Auto) ausladen
die Ladung eines Schiffes ausladen (= löschen)
ein Fahrzeug leer machen, entladen
Beispiele:
den Lastwagen, den Kahn ausladen
er half beim Ausladen
veraltet, übertragen sich ausladensich entladen
Beispiel:
bei nächtlich stiller Weile / Gärt's in dem tück'schen Feuerschlunde, ladet / Sich aus mit tobender Gewalt [ SchillerWallenst. TodIII 18]
2.
herausragen, auskragen
Beispiel:
Balkons, Erker, Gesimse laden aus

Typische Verbindungen zu ›ausladen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausladen‹.

Verwendungsbeispiele für ›ausladen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Alle bemühen sich, so zügig wie möglich auszuladen, damit der Fahrplan eingehalten werden kann. [Die Zeit, 18.11.1999, Nr. 47]
Stumm laden sie die Säcke mit ihrem Hab und Gut aus. [Die Zeit, 18.03.1994, Nr. 12]
Und als dann klar wurde, dass unter den 650 Gästen viel mehr Frauen als Männer sein werden, hat er 200 Damen wieder ausgeladen. [Süddeutsche Zeitung, 05.04.2004]
Der Saal ist nicht besonders groß, weit ausladend sind nur die Fenster. [Süddeutsche Zeitung, 24.03.1994]
Morgen werden wir sicher ausgeladen und kommen dann zu unserer Division. [Brief von Alois Scheuer an Friedchen Scheuer vom 25.10.1942, Feldpost-Archive mkb-fp-0079]
Zitationshilfe
„ausladen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausladen#1>.

Weitere Informationen …

ausladen

Grammatik Verb · lädt aus, lud aus, hat ausgeladen
Nebenform umgangssprachlich ausladen · Verb · ladet aus
Aussprache 
Worttrennung aus-la-den
Wortzerlegung aus- laden2
Wortbildung  mit ›ausladen‹ als Erstglied: Ausladung2
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich jmdn. ausladeneine ausgesprochene Einladung rückgängig machen
in gegensätzlicher Bedeutung zu einladen²
Beispiel:
wegen eines Krankheitsfalles in der Familie mussten wir unsere Gäste ausladen

Typische Verbindungen zu ›ausladen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausladen‹.

Verwendungsbeispiele für ›ausladen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Alle bemühen sich, so zügig wie möglich auszuladen, damit der Fahrplan eingehalten werden kann. [Die Zeit, 18.11.1999, Nr. 47]
Stumm laden sie die Säcke mit ihrem Hab und Gut aus. [Die Zeit, 18.03.1994, Nr. 12]
Und als dann klar wurde, dass unter den 650 Gästen viel mehr Frauen als Männer sein werden, hat er 200 Damen wieder ausgeladen. [Süddeutsche Zeitung, 05.04.2004]
Der Saal ist nicht besonders groß, weit ausladend sind nur die Fenster. [Süddeutsche Zeitung, 24.03.1994]
Morgen werden wir sicher ausgeladen und kommen dann zu unserer Division. [Brief von Alois Scheuer an Friedchen Scheuer vom 25.10.1942, Feldpost-Archive mkb-fp-0079]
Zitationshilfe
„ausladen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausladen#2>.

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